Düster, magisch und voller Geheimnisse

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Mit Curseborn – Das Geheimnis der Blutmotten geht die Geschichte von Eden an der Wyndhouse Academy weiter. Da es sich um den zweiten Band handelt, sollte man Blackspell vorher gelesen haben. Die Handlung setzt direkt an die Ereignisse aus dem ersten Band an.
Ich war schnell wieder in der Geschichte drin und habe mich gefreut, Eden wiederzutreffen. Besonders ihre Entwicklung hat mir gefallen. Sie wirkt stärker und selbstbewusster als im ersten Band, muss aber gleichzeitig lernen, mit ihren Kräften umzugehen. Und genau diese Kräfte machen ihr das Leben nicht gerade leichter.
Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Eden und Ace. Die beiden müssen zusammenarbeiten, obwohl Eden nicht weiß, ob sie ihm wirklich vertrauen kann. Und genau das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht. Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, ob Ace wirklich auf ihrer Seite steht oder ob er seine eigenen Pläne verfolgt.
Auch die Blutmotten spielen in diesem Band eine größere Rolle und sorgen für eine schön düstere und geheimnisvolle Stimmung. Immer wieder kommen neue Geheimnisse ans Licht und man weiß manchmal selbst nicht mehr, was wahr und was gelogen ist. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Atmosphäre rund um die Wyndhouse Academy. Ein paar Stellen waren für mich allerdings etwas langatmig. Dafür wurde es gegen Ende noch einmal richtig spannend und es kamen einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Für mich ist Curseborn eine gelungene Fortsetzung und ein schöner Abschluss der Dilogie. Wer düstere Fantasy, magische Akademien, Geheimnisse und Figuren mag, bei denen man nie genau weiß, woran man ist, der wird das Buch mögen.