Cosy, märchenhafte und humorvolle Fantasy

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Cursed for Good ist ein cosy Fantasy-Standalone von Amy Coombe und handelt von der Prinzessin Tandy, die verflucht im Buchladen eines abgelegenen Örtchens feststeckt. Während sie ihr neues Leben zu strukturieren versucht und dabei Unterstützung von ihrer Aushilfe Sasha bekommt, taucht ein ebenfalls verfluchter Pirat auf, der Bücher und Spinnenweben aus ihrem Buchladen klaut. Tandys Eltern, die den Fluch um jeden Preis brechen wollen, schicken nacheinander jeden der sieben Kronprinzen in den Buchladen. Denn was könnte den Fluch einer Prinzessin lösen, wenn nicht der Kuss eines Prinzen? Doch es gibt nur einen, den auch Tandy wirklich küssen möchte.

Ich habe etwas gebraucht in die Geschichte hineinzufinden, war dann aber bis zum Ende gefesselt von der locker-leicht erzählten Handlung. Die Geschichte wirkt märchenhaft, an vielen Stellen absichtlich überzogen, sodass es zwar konstruiert, aber auf eine humorvolle Art und Weise unterhaltsam war.

Tandy als Protagonistin mochte ich sehr. Sie lebt nach den Pflichten und Erwartungen, die ihre Familie und ihre Herkunft mit sich bringen, ohne dabei jemals ihre eigenen Wünsche zu hinterfragen. Die Auszeit im Buchladen tut ihr im Gegensatz dazu sichtlich gut und ihre Entwicklung habe ich mit Freude verfolgt.
Mit Sasha gewinnt Tandy eine Freundin, die die Liebe zu Büchern mit ihr teilt und mit Ideenreichtum dem alten Buchladen neues Leben einhaucht. Sashas Aufblühen hat mich dabei sehr gefreut und berührt.
Und auch zu Bash, der als Pirat dazu verflucht wurde, in Angst vor Wasser zu leben, entwickelt sie eine ganz besondere Beziehung, geprägt von Neckereien und einer unerklärlichen Anziehung. Ich mochte ihre Dynamik, auch wenn sie zum Teil etwas zu künstlich hinausgezögert wirkte.

Das Ende war irgendwie unaufgeregt und doch kraftvoll mit einer wichtigen Botschaft und hat, wie ich finde, die Geschichte gut abgerundet. Ich habe Cursed for Good sehr gerne gelesen und kann das Buch wärmstens empfehlen.