Ein magischer Feel-Good-Roman mit Herzbotschaft

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beccano Avatar

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Zusammenfassung:
Im Zentrum steht Tandy, eine Prinzessin, die durch einen Fluch an einen Buchladen gebunden ist – erst wenn sich ihr Herzenswunsch erfüllt, kann sie wirklich frei sein. In dieser märchenhaft-modernen Welt treffen Magie und Alltag aufeinander: zwischen Regalen, Blaulichtern und schillernden Begegnungen (von Piraten bis Drakonierinnen) begibt sich Tandy auf eine Reise, die nicht nur romantisch und abenteuerlich ist, sondern auch überraschend viel über Selbstwert und eigene Bedürfnisse erzählt.

Eigene Meinung:
Mich hat vor allem die Idee begeistert: „im Buchladen verflucht, bis der Herzenswunsch wahr wird“ ist nicht nur originell, sondern auch ein richtig starker Motor für Stimmung und Entwicklung. Das Buch liest sich wie eine kleine Flucht aus der Realität – leicht, warm und so gestaltet, dass man sich in dieser Feel-Good-Welt sofort fallen lassen kann, obwohl es unter der Oberfläche um ernstere Themen geht.

Der Aufbau funktioniert für mich besonders gut über das Setting und die Figuren, die nach und nach eingeführt werden und der Geschichte ihren Charme geben. Gerade dieses bunte Ensemble macht Spaß: Prinzessinnen-Flair trifft auf Piratenenergie, dazu eine jugendlich-fantastische Note (z. B. durch die Teenager-Drakonierin) und eben diese „Blaulicht“- und Zauberspruch-Atmosphäre, die dem Ganzen einen eigenen Vibe gibt.

Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen und passt perfekt zum Genre: flüssig, zugänglich und genau richtig, um sich durch die Seiten tragen zu lassen.

Am meisten überzeugt haben mich die Figuren: Tandy ist extrem liebenswert, und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Man versteht ihre innere Haltung – dieses Pflichtbewusstsein, das „Funktionieren“, das Erfüllen von Aufgaben. Bash ist als Love-Interest genau so gezeichnet, wie man es in einer Romance manchmal braucht: sexy, geheimnisvoll, verschmitzt. Dass er eher ironisch ausweicht, statt Gefühle offen zu zeigen, wäre im echten Leben vielleicht eine Red Flag – im Roman-Kontext sorgt es aber für genau die Art Dynamik, die die Geschichte unterhaltsam macht.

Richtig hängen geblieben ist mir die Message: Das Buch zeigt, wie sehr man (gerade als Frau) dazu neigen kann, sich selbst aufzugeben, um anderen zu gefallen – volle Terminkalender, Pflichten ohne Freude, und irgendwo dazwischen die eigenen Wünsche, die leise werden. Der Weg, das zu erkennen und für sich selbst einzustehen, gibt der Geschichte für mich ihr Herz.

Fazit und Empfehlung:
Ich würde Cursed for Good besonders Teenagern empfehlen – aber auch Erwachsene können sich darin wiederfinden, gerade wenn man eigene Muster von Pflichtgefühl und Selbstzurücknahme kennt. Wer eine warmherzige, eskapistische Fantasy-Romance sucht, die leicht zu lesen ist, dabei aber eine klare, stärkende Botschaft mitbringt, sollte hier unbedingt zugreifen.