Gefangen zwischen Bücherregalen und Herzklopfen
~Cursed for Good von Amy Coombe~
Meine Meinung:
Als ich das erste Mal von Cursed for Good gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Buch genau mein Geschmack sein könnte. Eine Prinzessin, ein verfluchter Buchladen, ein Pirat und dazu Cozy Fantasy? Das klang einfach nach einer Geschichte, die man sich mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke gemütlich macht. Und tatsächlich hat mich Amy Coombe schon auf den ersten Seiten komplett für sich gewinnen können.
Besonders der Einstieg hat mir unglaublich gut gefallen. Der lockere, humorvolle Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Vor allem Prinzessin Tandy und ihre Gedanken haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Trotz ihres königlichen Status wirkt sie unglaublich bodenständig und sympathisch. Zwischen Verpflichtungen, Reisen und königlichen Zeremonien wünscht sie sich eigentlich nur eines: Zeit zum Lesen. Als sie schließlich dazu verflucht wird, in einem kleinen Buchladen zu leben, wirkt das für eine Bücherliebhaberin wie sie fast schon wie ein wahr gewordener Traum.
Und dieser Buchladen? Ich habe ihn geliebt. Amy Coombe schafft es, eine wunderbar gemütliche Atmosphäre zu erschaffen, die sich durch das gesamte Buch zieht. Das kleine Städtchen, die liebevollen Details und die magische Stimmung haben dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen unglaublich wohlgefühlt habe. Es war genau diese Art von Geschichte, die einen für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen lässt.
Auch die Figuren konnten mich größtenteils überzeugen.
Tandy war für mich eine tolle Protagonistin, weil ihre Entwicklung nicht nur von der Liebesgeschichte geprägt wird, sondern vor allem davon, dass sie endlich herausfindet, was sie selbst vom Leben möchte. Sie lernt nach und nach, ihre eigenen Wünsche über die Erwartungen anderer zu stellen, und genau das machte ihre Reise für mich besonders interessant.
Natürlich müssen wir auch über Bash sprechen. Den geheimnisvollen Piraten mochte ich von Anfang an. Er bringt genau die richtige Portion Charme und Chaos in die Geschichte und sorgt gemeinsam mit Tandy für einige wirklich unterhaltsame Momente. Allerdings liegt hier auch einer meiner größten Kritikpunkte. Obwohl die beiden viele Szenen miteinander teilen, bleibt Bash über weite Strecken sehr verschlossen. Immer wenn man das Gefühl hat, ihm endlich näherzukommen, zieht er sich wieder zurück. Dadurch fiel es mir irgendwann schwer, die romantische Entwicklung zwischen den beiden vollständig nachzuvollziehen.
Für einen Slow Burn brauche ich nicht unbedingt viele romantische Szenen, aber ich möchte das Gefühl haben, die Figuren wirklich kennenzulernen und genau das fehlte mir bei Bash stellenweise.
Mindestens genauso viel Freude haben mir jedoch die Nebenfiguren bereitet. Besonders Sasha, die jugendliche Gehilfin mit ihren Drachenflügeln, war einfach herrlich. Auch die verschiedenen Prinzen, die nacheinander auftauchen, um Tandy angeblich von ihrem Fluch zu befreien, haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Sie waren teilweise herrlich skurril und haben perfekt zu dem märchenhaften Ton der Geschichte gepasst.
Überhaupt ist Humor eine der größten Stärken dieses Buches. Amy Coombe nimmt klassische Märchentropes und überzeichnet sie auf eine liebevolle und oft sehr witzige Art. Viele Situationen werden bewusst absurd, ohne dabei albern zu wirken. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und genau deshalb so charmant funktioniert.
Leider konnte das Buch dieses hohe Niveau für mich nicht komplett halten. Etwa ab der Mitte begann die Handlung etwas nachzulassen. Die Struktur wiederholt sich recht häufig und drehte sich dann etwas im Kreis.
Dazu kommt, dass das Ende für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Während sich die Geschichte in der Mitte teilweise viel Zeit lässt, überschlagen sich auf den letzten Seiten plötzlich die Ereignisse. Wichtige Gespräche, emotionale Entwicklungen und romantische Momente folgen Schlag auf Schlag. Dadurch wirkte das Finale auf mich leider etwas überstürzt und konnte mich emotional nicht ganz so stark abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Trotzdem habe ich die Zeit in dieser Welt sehr genossen. Cursed for Good fühlt sich wie ein modernes Märchen an – verspielt, warmherzig, humorvoll und voller Bücherliebe!
Fazit:
„Cursed for Good“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir gut gefallen! Amy Coombe erzählt hier eine zauberhafte Cozy Fantasy voller Humor, Bücherliebe und märchenhaftem Charme. Besonders der wundervolle Buchladen, die liebenswerten Figuren und die warme Atmosphäre konnten mich begeistern. Auch wenn die Handlung ein paar Schwächen hatte, bleibt es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte, die perfekt für alle ist, die sich nach einer gemütlichen, magischen Auszeit zwischen Buchseiten sehnen.
Meine Meinung:
Als ich das erste Mal von Cursed for Good gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Buch genau mein Geschmack sein könnte. Eine Prinzessin, ein verfluchter Buchladen, ein Pirat und dazu Cozy Fantasy? Das klang einfach nach einer Geschichte, die man sich mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke gemütlich macht. Und tatsächlich hat mich Amy Coombe schon auf den ersten Seiten komplett für sich gewinnen können.
Besonders der Einstieg hat mir unglaublich gut gefallen. Der lockere, humorvolle Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Vor allem Prinzessin Tandy und ihre Gedanken haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Trotz ihres königlichen Status wirkt sie unglaublich bodenständig und sympathisch. Zwischen Verpflichtungen, Reisen und königlichen Zeremonien wünscht sie sich eigentlich nur eines: Zeit zum Lesen. Als sie schließlich dazu verflucht wird, in einem kleinen Buchladen zu leben, wirkt das für eine Bücherliebhaberin wie sie fast schon wie ein wahr gewordener Traum.
Und dieser Buchladen? Ich habe ihn geliebt. Amy Coombe schafft es, eine wunderbar gemütliche Atmosphäre zu erschaffen, die sich durch das gesamte Buch zieht. Das kleine Städtchen, die liebevollen Details und die magische Stimmung haben dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen unglaublich wohlgefühlt habe. Es war genau diese Art von Geschichte, die einen für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen lässt.
Auch die Figuren konnten mich größtenteils überzeugen.
Tandy war für mich eine tolle Protagonistin, weil ihre Entwicklung nicht nur von der Liebesgeschichte geprägt wird, sondern vor allem davon, dass sie endlich herausfindet, was sie selbst vom Leben möchte. Sie lernt nach und nach, ihre eigenen Wünsche über die Erwartungen anderer zu stellen, und genau das machte ihre Reise für mich besonders interessant.
Natürlich müssen wir auch über Bash sprechen. Den geheimnisvollen Piraten mochte ich von Anfang an. Er bringt genau die richtige Portion Charme und Chaos in die Geschichte und sorgt gemeinsam mit Tandy für einige wirklich unterhaltsame Momente. Allerdings liegt hier auch einer meiner größten Kritikpunkte. Obwohl die beiden viele Szenen miteinander teilen, bleibt Bash über weite Strecken sehr verschlossen. Immer wenn man das Gefühl hat, ihm endlich näherzukommen, zieht er sich wieder zurück. Dadurch fiel es mir irgendwann schwer, die romantische Entwicklung zwischen den beiden vollständig nachzuvollziehen.
Für einen Slow Burn brauche ich nicht unbedingt viele romantische Szenen, aber ich möchte das Gefühl haben, die Figuren wirklich kennenzulernen und genau das fehlte mir bei Bash stellenweise.
Mindestens genauso viel Freude haben mir jedoch die Nebenfiguren bereitet. Besonders Sasha, die jugendliche Gehilfin mit ihren Drachenflügeln, war einfach herrlich. Auch die verschiedenen Prinzen, die nacheinander auftauchen, um Tandy angeblich von ihrem Fluch zu befreien, haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Sie waren teilweise herrlich skurril und haben perfekt zu dem märchenhaften Ton der Geschichte gepasst.
Überhaupt ist Humor eine der größten Stärken dieses Buches. Amy Coombe nimmt klassische Märchentropes und überzeichnet sie auf eine liebevolle und oft sehr witzige Art. Viele Situationen werden bewusst absurd, ohne dabei albern zu wirken. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und genau deshalb so charmant funktioniert.
Leider konnte das Buch dieses hohe Niveau für mich nicht komplett halten. Etwa ab der Mitte begann die Handlung etwas nachzulassen. Die Struktur wiederholt sich recht häufig und drehte sich dann etwas im Kreis.
Dazu kommt, dass das Ende für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Während sich die Geschichte in der Mitte teilweise viel Zeit lässt, überschlagen sich auf den letzten Seiten plötzlich die Ereignisse. Wichtige Gespräche, emotionale Entwicklungen und romantische Momente folgen Schlag auf Schlag. Dadurch wirkte das Finale auf mich leider etwas überstürzt und konnte mich emotional nicht ganz so stark abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Trotzdem habe ich die Zeit in dieser Welt sehr genossen. Cursed for Good fühlt sich wie ein modernes Märchen an – verspielt, warmherzig, humorvoll und voller Bücherliebe!
Fazit:
„Cursed for Good“ bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir gut gefallen! Amy Coombe erzählt hier eine zauberhafte Cozy Fantasy voller Humor, Bücherliebe und märchenhaftem Charme. Besonders der wundervolle Buchladen, die liebenswerten Figuren und die warme Atmosphäre konnten mich begeistern. Auch wenn die Handlung ein paar Schwächen hatte, bleibt es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte, die perfekt für alle ist, die sich nach einer gemütlichen, magischen Auszeit zwischen Buchseiten sehnen.