Viel Potenzial, aber leider blieb der Zauber aus

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munimaus Avatar

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„Cursed for Good“ von Amy Coombe ist mein erstes cozy Romantasy Buch, das ich gelesen habe. Ich fand die Idee mit der verfluchten Prinzessin Tandy, die durch einen Fluch im Buchladen gefangen ist, spannend, jedoch hat mich die Umsetzung leider enttäuscht. Die Geschichte zog sich für mich zu sehr in die Länge, die Dialoge waren oft verwirrend und es passierte einfach nicht viel. Auch der Fantasy-Aspekt konnte mich hier nicht wirklich überzeugen.

Nur Tandys Herzenswunsch kann sie vom Fluch befreien. Dass hier direkt das Klischee vom Kuss eines Prinzen, der den Fluch bricht, ausgegangen wurde, fand ich schade. Hier wurden die Küsse erzwungen und für mich war von Anfang an klar, dass es alles nichts bringen wird.

Für mich hatte das Buch viel Potenzial. Leider zog sich auch der Hauptteil in die Länge und fühlte sich ziemlich ereignislos an, sodass ich kurz davor stand, das Buch abzubrechen. Vielleicht liegt das auch an meiner fehlenden Erfahrung mit cozy Romantasy. Eine zweite POV-Perspektive aus der Sicht des Scheunenpiraten Bash hätte ich mir sehr gewünscht, um die Gefühle der Charaktere besser nachvollziehen zu können und mehr aus seiner Sicht zu erfahren. Tandys Aushilfe Sasha hingegen wurde als pubertierende, traurige Person besser beschrieben als Tandy und Bash. Es ist schade, dass mir das Buch nicht besser gefallen hat, da ich ihm gerne mehr Sterne gegeben hätte. Ich finde nach wie vor die Idee spannend, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen.