Eine gute Idee, der jedoch das gewisse Etwas fehlt
Daisy - Melanie Raabe
⭐️⭐️⭐️✨
Eine Vigilante, die nachts Menschen zur Rechenschaft zieht, die anderen Unrecht getan haben – das ist die sehr ansprechende Grundidee des Thrillers.
Luca Palma lebt in Berlin und rächt sich an Menschen, die für ihr Handeln nie zur Verantwortung gezogen wurden. Sie tötet niemanden und wendet auch keine körperliche Gewalt an, sondern konfrontiert ihre Opfer auf andere, ziemlich perfide Weise mit ihren Ängsten. Moralisch steht man dabei schnell auf Lucas Seite – ähnlich wie bei S. T. Abbys morally gray Figur Lana.
Besonders mochte ich Luca als Ich-Erzählerin. Man erfährt viel über ihr Leben und nach und nach auch, was vor 17 Jahren in ihrer Heimat passiert ist und welches einschneidende Erlebnis sie bis heute prägt. Auch ihr bester Freund Walther, ein älterer Herr, dem sie sich anvertraut, hat mir gut gefallen.
Und irgendwie ist Daisy trotz Rache, Angst und moralisch fragwürdiger Entscheidungen ein echtes Wohlfühlbuch. Die Geschichte ist angenehm, leicht und fast schon gemütlich erzählt. Genau darin liegt für mich allerdings auch das Problem: Es passiert über weite Strecken zu wenig, um wirklich Spannung aufzubauen.
Die Grundidee fand ich spannend und Luca ist eine interessante Figur. Aber die Geschichte bleibt für mich zu seicht, und auch die Auflösung konnte mich nicht wirklich überraschen. Ein großes Plot-Twist-Feuerwerk bleibt aus.
Schade, denn aus dieser Idee hätte für mich deutlich mehr werden können.
⭐️⭐️⭐️✨
Eine Vigilante, die nachts Menschen zur Rechenschaft zieht, die anderen Unrecht getan haben – das ist die sehr ansprechende Grundidee des Thrillers.
Luca Palma lebt in Berlin und rächt sich an Menschen, die für ihr Handeln nie zur Verantwortung gezogen wurden. Sie tötet niemanden und wendet auch keine körperliche Gewalt an, sondern konfrontiert ihre Opfer auf andere, ziemlich perfide Weise mit ihren Ängsten. Moralisch steht man dabei schnell auf Lucas Seite – ähnlich wie bei S. T. Abbys morally gray Figur Lana.
Besonders mochte ich Luca als Ich-Erzählerin. Man erfährt viel über ihr Leben und nach und nach auch, was vor 17 Jahren in ihrer Heimat passiert ist und welches einschneidende Erlebnis sie bis heute prägt. Auch ihr bester Freund Walther, ein älterer Herr, dem sie sich anvertraut, hat mir gut gefallen.
Und irgendwie ist Daisy trotz Rache, Angst und moralisch fragwürdiger Entscheidungen ein echtes Wohlfühlbuch. Die Geschichte ist angenehm, leicht und fast schon gemütlich erzählt. Genau darin liegt für mich allerdings auch das Problem: Es passiert über weite Strecken zu wenig, um wirklich Spannung aufzubauen.
Die Grundidee fand ich spannend und Luca ist eine interessante Figur. Aber die Geschichte bleibt für mich zu seicht, und auch die Auflösung konnte mich nicht wirklich überraschen. Ein großes Plot-Twist-Feuerwerk bleibt aus.
Schade, denn aus dieser Idee hätte für mich deutlich mehr werden können.