Das Eherne Buch

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panthera Avatar

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Zwei verfeindete Clans, die so lange Krieg gegeneinander führten bis nur noch die zuletzt Geborenen überlebten:
*Jaarn von Stahl*, der letzte Raabe, bei den Bücherbrüdern ohne Wissen über seine wahre Herkunft herangewachsen und
*Gvenn Bitterkling*, die letzte Erbin des Keilergeschlechtes, in einem Kloster aufgewachsen und von Zadt Mhaw, dem ehemaligen Offizier ihres Vaters, auf die Rückeroberung der Herrschaft und die Vernichtung der Raben vorbereitet.
Rugk Ghirren, der Narbige, unterstützt Jaarn bei seiner Aufgabe das Eherne Buch oder das Legendeneisen, wie dieses Schwert auch genannt wird, wieder mit verloren gegangen Geschichten zu vervollständigen und somit den Menschen den Frieden zu bringen.

Tolle einfallsreiche Ideen, wie das Schwert, dass eigentlich ein Buch ist oder bemerkenswerte Charaktere zeichnen diese Geschichte aus und begleiten den Leser durch dieses spannende Abenteuer. Hierzu gehört die Hebamme und Kriegerin Deswyn, die sich um die Kinder sorgt, die sie zur Welt brachte, so auch Jaarn und Gvenn. Oder der verschrobene mit Geheimnissen umhüllte Rugk Ghirren, der ungeahnte Verbindungen hat.

Auffallend ist auch die schöne Wortwahl. Besonders gut gefielen mir die für den Geschichtenerzähler gewählten Worte, wie Wortvergolder, Zungentänzer, Legendenschänder oder auch Schlangentinte. Die Fantasie des Autors bei der Suche dieser Namen kennt schier keine Grenzen.

Die Geschichte war nie langweilig und das Finale in der Weißen Stadt am heiligen Baum offenbart noch einmal die Federkunst des Autors. Die vom Autor gewählten Namen schienen erst sperrig zu sein, im Laufe des Buches gewöhnt man sich aber daran.
>>Das Ende – welches ich nicht verrate – hatte ich anders erwartet, aber es ist das richtig gewählte Ende und passt:-))


Tipp: Für alle Fantasiefans und Liebhaber der schönen Worte