Tanze im Regen

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leenchavette Avatar

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„Schau dir einen Film an – vielleicht etwas Gruseliges, das zu dem düsteren Regenwetter passt.“

„Tu für jemand anderen etwas Nettes – selbst wenn es nur etwas Kleines ist. Manchmal sind die Menschen traurig, wenn es regnet.“

Diese und andere Tipps, was man bei Regen tun kann, läutet ein jenes Kapitel in Marissa Stapley`s Roman „Das Glück an Regentagen“ ein.

In dem Ort Alexandria Bay wird die Familiengeschichte um Mae, ihrer Mutter Virginia und ihrer Großmutter Lily erzählt. Das Buch beginnt in der Vergangenheit bei Virginia in Alexandria Bay und macht dann einen Sprung in die Gegenwart zu Mae, die mittlerweile in Brooklyn lebt. Letztere wird schlagartig mit den kriminellen Machenschaften ihres Verlobten konfrontiert, weswegen sie sich dazu entschließt nach Hause zurück zu kehren.

Doch in dem beschaulichen Ort werden nicht nur positive Erinnerungen wiederbelebt. Lily trägt ein altes Geheimnis bei sich und plötzlich taucht Mae’s Jugendliebe in Alexandria Bay auf. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf…

Ich empfand den Roman anfangs etwas konfus und musste mit den Zeitsprüngen und den Charakteren warm werden. Aber ab der Hälfte hatte mich die Geschichte um die drei Frauen und ihre verschiedenen Leben in ihren Bann gezogen. Der Epilog hat mich emotional nochmal so richtig gepackt und ich konnte durch ihn das Buch für mich mit gutem Gewissen beenden.