Keine guten Lesestunden für mich

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
yunix Avatar

Von

Das Knistern im All hat mich leider absolut nicht begeistern können und daher habe ich es schweren Herzens abgebrochen.
Es geht um den fünfzehnjährige Matti, der während einer Klassenfahrt nach Amrum einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Dieser wird sich nachhaltig auf sein Leben auswirken bzw. Verändert es für immer. In den folgenden Jahren muss er lernen, mit seinen Erfahrungen und einer Diagnose umzugehen, während gleichzeitig Freundschaften, erste Liebe, Sexualität und die Frage nach der eigenen Zukunft immer wichtiger werden.
Bis dahin klingt es nach einem spannenden Buch mit einem nicht zu unterschätzenden Thema, dass auf jeden Fall viele gute Fragen aufwirft. Vorallem den Aspekt der psychischen Gesundheit finde ich super. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich mit diesem Schreibstil absolut nicht zurecht gekommen bin. Ich habe es leider einfach nicht geschafft einen Zugang zu dieser Geschichte zu bekommen. Hier könnte ich noch einiges ausführen, möchte aber niemandem die Freude an dem Roman nehmen und jedem seine eigenen Erfahrungen machen lassen. Nur so viel sei gesagt, dass war doch alles schon recht platt und einige Sätze bestanden nur aus einem Wort. Und so musste ich trotz der Kürze des Buches es irgendwann zur Seite legen und es für mich selbst als beendet erklären. Auch habe ich es dadurch nicht geschafft eine Bindung zu den Figuren aufzubauen, sondern habe eher den Frust über das Leseerlebnis auf diese übertragen.
Für mich war das beste am Buch das Cover, was ich wirklich herrlich gestaltet finde!
Allen anderen Lesern wünsche ich besser Lesestunden, als es mir vergönnt war.