Düster, eisig, abgründig
Cover & Gestaltung:
Das Cover ist absolut stimmungsvoll und fängt die düstere, fast schon bedrohliche Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Besonders der Kontrast zwischen dem dunklen Schwarz und der aufpeitschenden Gischt, die das Haus verschlingt, zieht sofort alle Blicke auf sich. Man bekommt direkt beim ersten Anblick das Gefühl von Isolation und Gefahr, was für einen Thriller einfach grandios gewählt ist. Im Buchladen hätte mich dieses Cover auf jeden Fall neugierig gemacht, was sich wohl hinter dieser Fassade verbirgt.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil hat mich von der ersten Zeile an regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Carolin Frey schreibt extrem packend, direkt und so bildhaft, dass ich die eisige Novembernacht in Geelekow und den beißenden Wind fast selbst auf der Haut spüren konnte. Die Atmosphäre wechselt gekonnt zwischen beklemmender Bedrohung, wie im Prolog, in dem man als Leserin die Angst der Protagonistin fast körperlich mitfühlt, und einer düsteren Melancholie. Besonders intensiv fand ich die Einblicke in Lottas Innenleben, durch das Tagebuch, das sie auf Anraten ihrer Therapeutin führt. Diese psychologische Ebene verleiht der Geschichte eine beklemmende Tiefe, die perfekt mit der kühlen, norddeutschen Küstenkulisse harmoniert.
Charaktere & Erwartungen:
Lotta ist mir sofort nahbar erschienen, eine junge Frau, die mit ihrer Vergangenheit und einem ziemlichen Gepäck an Sorgen in das Ferienhaus ihrer Kindheit zurückkehrt, um dort eine Zuflucht zu suchen. Ihre verletzliche Seite, aber auch ihr Versuch, stark zu wirken, machen sie sehr menschlich. Bo hingegen ist für mich noch ein großes Rätsel. Der Fischer mit den grauen Augen wirkt zwar hilfsbereit, als er sie vor dem weißen Kastenwagen rettet, aber seine knappe, fast schon rätselhafte Art und die Tatsache, dass er so genau über die Villa Sturmmöwe Bescheid weiß, lässt mich ein bisschen an seiner Aufrichtigkeit zweifeln. Besonders spannend finde ich die Andeutung, dass Lotta als Kind so unbeschwert in der Villa war, während sie nun als Erwachsene voller Misstrauen dorthin zurückkehrt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, was in der Villa Sturmmöwe vor zehn Jahren wirklich passiert ist und warum Lotta so offensichtlich vor etwas flieht. Der Prolog war ein nervenaufreibender Einstieg, der noch so viele Fragen offen lässt, besonders im Hinblick auf dieses Geheimfach im antiken Schrank. Auch das Ende der Leseprobe, mit der Beobachtung am Fenster und dem Vogel, der Lotta scheinbar bis nach Hause verfolgt hat, war so ein starker Cliffhanger, dass ich das Buch am liebsten sofort verschlingen möchte.
Das Cover ist absolut stimmungsvoll und fängt die düstere, fast schon bedrohliche Atmosphäre der Geschichte perfekt ein. Besonders der Kontrast zwischen dem dunklen Schwarz und der aufpeitschenden Gischt, die das Haus verschlingt, zieht sofort alle Blicke auf sich. Man bekommt direkt beim ersten Anblick das Gefühl von Isolation und Gefahr, was für einen Thriller einfach grandios gewählt ist. Im Buchladen hätte mich dieses Cover auf jeden Fall neugierig gemacht, was sich wohl hinter dieser Fassade verbirgt.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil hat mich von der ersten Zeile an regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Carolin Frey schreibt extrem packend, direkt und so bildhaft, dass ich die eisige Novembernacht in Geelekow und den beißenden Wind fast selbst auf der Haut spüren konnte. Die Atmosphäre wechselt gekonnt zwischen beklemmender Bedrohung, wie im Prolog, in dem man als Leserin die Angst der Protagonistin fast körperlich mitfühlt, und einer düsteren Melancholie. Besonders intensiv fand ich die Einblicke in Lottas Innenleben, durch das Tagebuch, das sie auf Anraten ihrer Therapeutin führt. Diese psychologische Ebene verleiht der Geschichte eine beklemmende Tiefe, die perfekt mit der kühlen, norddeutschen Küstenkulisse harmoniert.
Charaktere & Erwartungen:
Lotta ist mir sofort nahbar erschienen, eine junge Frau, die mit ihrer Vergangenheit und einem ziemlichen Gepäck an Sorgen in das Ferienhaus ihrer Kindheit zurückkehrt, um dort eine Zuflucht zu suchen. Ihre verletzliche Seite, aber auch ihr Versuch, stark zu wirken, machen sie sehr menschlich. Bo hingegen ist für mich noch ein großes Rätsel. Der Fischer mit den grauen Augen wirkt zwar hilfsbereit, als er sie vor dem weißen Kastenwagen rettet, aber seine knappe, fast schon rätselhafte Art und die Tatsache, dass er so genau über die Villa Sturmmöwe Bescheid weiß, lässt mich ein bisschen an seiner Aufrichtigkeit zweifeln. Besonders spannend finde ich die Andeutung, dass Lotta als Kind so unbeschwert in der Villa war, während sie nun als Erwachsene voller Misstrauen dorthin zurückkehrt.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, was in der Villa Sturmmöwe vor zehn Jahren wirklich passiert ist und warum Lotta so offensichtlich vor etwas flieht. Der Prolog war ein nervenaufreibender Einstieg, der noch so viele Fragen offen lässt, besonders im Hinblick auf dieses Geheimfach im antiken Schrank. Auch das Ende der Leseprobe, mit der Beobachtung am Fenster und dem Vogel, der Lotta scheinbar bis nach Hause verfolgt hat, war so ein starker Cliffhanger, dass ich das Buch am liebsten sofort verschlingen möchte.