Super spannendes Thriller-Debüt
Das Cover mit der düsteren, bedrohlich wirkenden Kulisse hat mich sofort angesprochen, da es diese düstere Stimmung perfekt einfängt, die sich dann auch im Prolog fortsetzt. Da ich Carolin Frey schon lange über ihre Podcasts verfolge, bin ich natürlich unfassbar gespannt auf ihr Thriller-Debüt und war neugierig, ob sie die Spannung dort genauso gut halten kann. Und was soll ich sagen...der Einstieg mit der Szene im Schrank und dem versteckten Geheimfach war unheimlich intensiv.
Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und bildhaft, besonders die Kälte am Bahnhof und das Knirschen des Schnees waren beim Lesen fast greifbar. Lotta als Protagonistin wirkt auf mich durch ihre Ecken und Kanten, wie ihre Tattoos und ihre bewusste Zurückhaltung bei der älteren Frau am Bahnhof, sehr lebensnah, während der Fischer Bo zwar hilfsbereit wirkt, aber noch einige Fragezeichen hinterlässt. Die Spannung baut sich für mich vor allem durch diese schleichende Bedrohung auf, etwa als sie den Transporter beobachtet oder das Gefühl hat, vom Nachbarhaus aus beobachtet zu werden, was das Ferienhaus ihrer Kindheit plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Ich erwarte von der weiteren Geschichte eine komplexe Aufarbeitung ihres Traumas, bei der die Grenzen zwischen ihrer psychischen Belastung und tatsächlichen Gefahren vor Ort immer mehr verschwimmen. Ich möchte wissen was es mit dem Namen Sturmmöwe auf sich hat und ob sich hinter den scheinbar idyllischen Kindheitserinnerungen tatsächlich ein Abgrund auftut, den sie erst heute richtig greifen kann.
Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und bildhaft, besonders die Kälte am Bahnhof und das Knirschen des Schnees waren beim Lesen fast greifbar. Lotta als Protagonistin wirkt auf mich durch ihre Ecken und Kanten, wie ihre Tattoos und ihre bewusste Zurückhaltung bei der älteren Frau am Bahnhof, sehr lebensnah, während der Fischer Bo zwar hilfsbereit wirkt, aber noch einige Fragezeichen hinterlässt. Die Spannung baut sich für mich vor allem durch diese schleichende Bedrohung auf, etwa als sie den Transporter beobachtet oder das Gefühl hat, vom Nachbarhaus aus beobachtet zu werden, was das Ferienhaus ihrer Kindheit plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Ich erwarte von der weiteren Geschichte eine komplexe Aufarbeitung ihres Traumas, bei der die Grenzen zwischen ihrer psychischen Belastung und tatsächlichen Gefahren vor Ort immer mehr verschwimmen. Ich möchte wissen was es mit dem Namen Sturmmöwe auf sich hat und ob sich hinter den scheinbar idyllischen Kindheitserinnerungen tatsächlich ein Abgrund auftut, den sie erst heute richtig greifen kann.