Beklemmend, geheimnisvoll und ein richtig starkes Thrillerdebüt
„Das Krähenzimmer“ von Carolin Frey war für mich ein wirklich beklemmender Thriller und gleichzeitig ein Debüt, das mich richtig positiv überrascht hat.
Lotta zieht sich an einen Ort zurück, den sie eigentlich mit glücklichen Erinnerungen verbindet: die Villa Sturmmöwe hinter den Dünen. Doch von der früheren Geborgenheit ist nicht mehr viel übrig. Der Ort wirkt verlassen, die Menschen verhalten sich merkwürdig und schon bald hat Lotta das Gefühl, in dem Haus nicht allein zu sein. Als sie schließlich auf die Vergangenheit der Villa stößt, entwickelt sich der vermeintliche Rückzugsort zunehmend zu einem Ort voller Geheimnisse und Bedrohungen.
Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Carolin Frey schafft es mit ihrem flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil, ein permanentes Gefühl zu erzeugen, dass irgendetwas nicht stimmt. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr habe ich jedes Verhalten und nahezu jede Person hinterfragt. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, wem ich eigentlich noch trauen konnte.
Ein echtes Highlight waren für mich die immer wieder eingestreuten Tagebucheinträge und die darin enthaltenen Regeln. Gerade diese Einschübe verstärken die beklemmende Stimmung noch einmal und haben meine Neugier darauf, was wirklich hinter den Ereignissen steckt, zusätzlich angeheizt.
Auch Lotta und die Menschen, mit denen sie im Ort zunehmend zu tun bekommt, haben mir richtig gut gefallen. Die Figuren wirkten greifbar und lebendig, gleichzeitig blieb lange dieses unterschwellige Misstrauen bestehen, ob wirklich jeder die Wahrheit sagt.
Beim Täter entwickelte ich im Laufe der Geschichte zwar eine ziemlich starke Vermutung, die sich letztendlich auch bestätigt hat. Meiner Spannung hat das allerdings kaum geschadet, da ich trotzdem unbedingt erfahren wollte, ob ich mit meiner Theorie richtigliege und wie sich die einzelnen Geheimnisse schließlich auflösen.
Für mich ist „Das Krähenzimmer“ ein richtig starkes Thrillerdebüt mit einer düsteren und beklemmenden Atmosphäre, interessanten Figuren und jeder Menge Misstrauen. Besonders die Tagebucheinträge und die geheimnisvollen Regeln sind mir im Gedächtnis geblieben.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die atmosphärische Thriller rund um alte Geheimnisse und unheimliche Orte mögen.
Lotta zieht sich an einen Ort zurück, den sie eigentlich mit glücklichen Erinnerungen verbindet: die Villa Sturmmöwe hinter den Dünen. Doch von der früheren Geborgenheit ist nicht mehr viel übrig. Der Ort wirkt verlassen, die Menschen verhalten sich merkwürdig und schon bald hat Lotta das Gefühl, in dem Haus nicht allein zu sein. Als sie schließlich auf die Vergangenheit der Villa stößt, entwickelt sich der vermeintliche Rückzugsort zunehmend zu einem Ort voller Geheimnisse und Bedrohungen.
Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Carolin Frey schafft es mit ihrem flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil, ein permanentes Gefühl zu erzeugen, dass irgendetwas nicht stimmt. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr habe ich jedes Verhalten und nahezu jede Person hinterfragt. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, wem ich eigentlich noch trauen konnte.
Ein echtes Highlight waren für mich die immer wieder eingestreuten Tagebucheinträge und die darin enthaltenen Regeln. Gerade diese Einschübe verstärken die beklemmende Stimmung noch einmal und haben meine Neugier darauf, was wirklich hinter den Ereignissen steckt, zusätzlich angeheizt.
Auch Lotta und die Menschen, mit denen sie im Ort zunehmend zu tun bekommt, haben mir richtig gut gefallen. Die Figuren wirkten greifbar und lebendig, gleichzeitig blieb lange dieses unterschwellige Misstrauen bestehen, ob wirklich jeder die Wahrheit sagt.
Beim Täter entwickelte ich im Laufe der Geschichte zwar eine ziemlich starke Vermutung, die sich letztendlich auch bestätigt hat. Meiner Spannung hat das allerdings kaum geschadet, da ich trotzdem unbedingt erfahren wollte, ob ich mit meiner Theorie richtigliege und wie sich die einzelnen Geheimnisse schließlich auflösen.
Für mich ist „Das Krähenzimmer“ ein richtig starkes Thrillerdebüt mit einer düsteren und beklemmenden Atmosphäre, interessanten Figuren und jeder Menge Misstrauen. Besonders die Tagebucheinträge und die geheimnisvollen Regeln sind mir im Gedächtnis geblieben.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die atmosphärische Thriller rund um alte Geheimnisse und unheimliche Orte mögen.