Beklemmende Atmosphäre
Das idyllisch gelegene Reetdachhaus hinter den Dünen sollte Lotta eine Zuflucht bieten. Hier hat sie die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbracht und hier will sie sich nun vor ihrem Leben verstecken. Doch das vertraute Ferienörtchen wirkt verlassen, die Menschen begegnen ihr kühl, und im Haus selbst scheint etwas nicht zu stimmen. Immer häufiger glaubt sie, beobachtet zu werden. Während ihre Zweifel wachsen, stößt sie auf Hinweise, dass das Haus eine verborgene Vergangenheit hat, die in einem Tagebuch festgehalten wurde. Schließlich erfährt sie von einer jungen Frau, die vor ihr dort lebte und dort ums Leben kam.
Die Story wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Lotta erzählt. Dadurch wird man komplett in ihre Gedankenwelt gezogen und man erlebt ihre Ängste, ihr Misstrauen gegenüber den Einwohnern und ihr ständiges Hinterfragen hautnah mit. Zwischen Lottas Erzählung tauchen immer wieder Tagebucheinträge auf und man weiß noch nicht sofort, wer diese verfasst hat. Man fragt sich ständig "Wer hat das geschrieben?". Zudem gibt es Einschübe einer unbekannten Person, die offensichtlich mit dem Geschehen zu tun hat und auch hier bleibt lange offen, wer dahintersteckt. Diese wechselnden Perspektiven sorgen für ein Hin und Her, dass einen rätseln lässt.
Mit jedem Vorkommnis oder auch Begegnung gegenüber den Dorfeinwohnern wächst das Misstrauen. Ob Nele, Bo, Justus, Friedrich oder die Nachbarin, jeder wirkt potenziell gefährlich. Das verursacht eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre und sorgt für Gänsehautmomente.
Allgemein ist die Atmosphäre sehr düster. Allein schon durch den düsteren Monat November wirkt alles sehr trist, dunkel und unheimlich. Das verstärkt noch einmal die Beklemmung. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Durch die bildhaften Beschreibungen sieht man die Szenen vor sich und kann die Kälte, die raue See sowie den Wind sich gut vorstellen.
Der Showdown am Ende war sehr gut, aber hätte durchaus noch ein bisschen mehr Tempo und Nervenkitzel haben dürfen. Das Ende war eigentlich schon rund und abgeschlossen, aber dann gab es nochmal einen Cliffhänger. Der hätte nicht mehr unbedingt Not getan, außer es soll vielleicht nochmal eine Fortsetzung folgen.
Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Debütthriller, sehr atmosphärisch dicht durch die düstere, beklemmende Atmosphäre. Das Setting hat dazu mega gut gepasst. Ein toller Psychothriller, der eine klare Leseempfehlung verdient.
Die Story wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Lotta erzählt. Dadurch wird man komplett in ihre Gedankenwelt gezogen und man erlebt ihre Ängste, ihr Misstrauen gegenüber den Einwohnern und ihr ständiges Hinterfragen hautnah mit. Zwischen Lottas Erzählung tauchen immer wieder Tagebucheinträge auf und man weiß noch nicht sofort, wer diese verfasst hat. Man fragt sich ständig "Wer hat das geschrieben?". Zudem gibt es Einschübe einer unbekannten Person, die offensichtlich mit dem Geschehen zu tun hat und auch hier bleibt lange offen, wer dahintersteckt. Diese wechselnden Perspektiven sorgen für ein Hin und Her, dass einen rätseln lässt.
Mit jedem Vorkommnis oder auch Begegnung gegenüber den Dorfeinwohnern wächst das Misstrauen. Ob Nele, Bo, Justus, Friedrich oder die Nachbarin, jeder wirkt potenziell gefährlich. Das verursacht eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre und sorgt für Gänsehautmomente.
Allgemein ist die Atmosphäre sehr düster. Allein schon durch den düsteren Monat November wirkt alles sehr trist, dunkel und unheimlich. Das verstärkt noch einmal die Beklemmung. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Durch die bildhaften Beschreibungen sieht man die Szenen vor sich und kann die Kälte, die raue See sowie den Wind sich gut vorstellen.
Der Showdown am Ende war sehr gut, aber hätte durchaus noch ein bisschen mehr Tempo und Nervenkitzel haben dürfen. Das Ende war eigentlich schon rund und abgeschlossen, aber dann gab es nochmal einen Cliffhänger. Der hätte nicht mehr unbedingt Not getan, außer es soll vielleicht nochmal eine Fortsetzung folgen.
Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Debütthriller, sehr atmosphärisch dicht durch die düstere, beklemmende Atmosphäre. Das Setting hat dazu mega gut gepasst. Ein toller Psychothriller, der eine klare Leseempfehlung verdient.