Der perfekte Schauplatz und eine unausgereifte Geschichte sorgen für ein mittelmäßiges Leseerlebnis.
Lotta kehrt nach Jahren an den Ort und in das Haus zurück, die ihr in ihrer Kindheit sehr vertraut waren. Doch ihre Ankunft ist hier nicht so gerne gesehen. Man spricht kaum mit ihr und geht ihr so gut es geht aus dem Weg. Etwas scheint vorgefallen zu sein. Dort, wo sie sich jetzt befindet.
Die passende Stimmung und einige gruselige Elemente und Schauplätze sorgen dafür, dass man das Buch lieber nicht abends lesen möchte. Die Erzählweise in Gegenwartsform schafft Nähe zum Geschehen. Carolin Frey lässt ihre Protagonistin ganz schön an ihrem Verstand zweifeln. Als Leser überlegt man, ist diese Geschichte wahr oder spinnt sich Lotta selbst alles zusammen. Nach gut hundert Seiten flacht die Spannungskurve ab. Die Geschichte verliert an Geschwindigkeit, es kommt nichts neues Spannendes hinzu. Sie dreht sich im Kreis. Die Einschübe aus Täterperspektive und die Tagebucheinträge einer unbekannten Person lassen die Neugier auf das Ende nicht abreißen. Das Ende ist wilder als der Hauptteil des ganzen Buches. So ganz zufrieden bin ich insgesamt allerdings nicht. Einige Situationen im Buch ergeben wenig Sinn. Figuren tauchen anfangs im Buch auf, die am Ende gar keine Rolle mehr spielen. Der perfekte Schauplatz und die unausgereifte Geschichte liefern ein mittelmäßiges Leseerlebnis.
Die passende Stimmung und einige gruselige Elemente und Schauplätze sorgen dafür, dass man das Buch lieber nicht abends lesen möchte. Die Erzählweise in Gegenwartsform schafft Nähe zum Geschehen. Carolin Frey lässt ihre Protagonistin ganz schön an ihrem Verstand zweifeln. Als Leser überlegt man, ist diese Geschichte wahr oder spinnt sich Lotta selbst alles zusammen. Nach gut hundert Seiten flacht die Spannungskurve ab. Die Geschichte verliert an Geschwindigkeit, es kommt nichts neues Spannendes hinzu. Sie dreht sich im Kreis. Die Einschübe aus Täterperspektive und die Tagebucheinträge einer unbekannten Person lassen die Neugier auf das Ende nicht abreißen. Das Ende ist wilder als der Hauptteil des ganzen Buches. So ganz zufrieden bin ich insgesamt allerdings nicht. Einige Situationen im Buch ergeben wenig Sinn. Figuren tauchen anfangs im Buch auf, die am Ende gar keine Rolle mehr spielen. Der perfekte Schauplatz und die unausgereifte Geschichte liefern ein mittelmäßiges Leseerlebnis.