Düsterer Thriller mit Horror-Vibes
Zunächst ist mir das zum Thriller passende Cover mit seiner besonders angenehmen Haptik aufgefallen. Doch auch inhaltlich hat mich der Debütroman „Das Krähenzimmer“ von Carolin Frey überzeugt.
Lottas Leben in Berlin liegt in Scherben. Um Abstand zu bekommen, flieht sie in das idyllische Küstenörtchen Geelekow. Mit diesem Ort und besonders mit der Villa Sturmmöwe verbindet sie glückliche Kindheitserinnerungen. Doch bald häufen sich mysteriöse Vorfälle wie unerklärliches Klopfen und Kinderlachen in der Villa. Und auch die Dorfbewohner sind dem Neuankömmling nicht gerade wohlgesonnen.
Die Atmosphäre wird von Seite zu Seite bedrohlicher, gleichzeitig steigt die Spannung und ich werde direkt in die Handlung hineingezogen. Teilweise ist die Stimmung richtig gruselig. Ich erwarte ständig, dass etwas passiert. Durch die kurzen Kapitel und den bildhaften, leicht zu lesenden Schreibstil konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Lotta ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten. So ganz kann ich sie nicht durchschauen, genau diese Ambivalenz macht sie interessant. Ihr Leben in Berlin wird eher als bieder beschrieben, doch mit ihren Tattoos und Piercings passt sie so gar nicht in das Bild einer Anwaltstochter. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr Details aus ihrem Leben und von den Hürden, die sie meistern musste. Teilweise erscheint sie mir naiv, dann wieder mutig. Ich hätte es zumindest nicht so lange in einer so gruseligen und bedrückenden Atmosphäre ausgehalten.
Die neuen Freunde, die sie kennenlernt, bleiben eher oberflächlich, was dazu führt, dass man irgendwann jeden verdächtigt. Genau das gefällt mir an einem Thriller, dass ich ständig miträtseln und neue Vermutungen anstellen kann.
Am Schluss überschlägt sich die Handlung und die Auflösung ist dann nicht ganz so überraschend. Trotzdem hat mich der Weg dorthin überzeugt. Ein kleiner Cliffhanger auf der letzten Seite macht eine Fortsetzung denkbar.
FAZIT: „Das Krähenzimmer“ ist ein absolut gelungener Debütroman und ich bin schon gespannt, was Carolin Frey noch schreiben wird. Eine Autorin, die man sich merken sollte!
Lottas Leben in Berlin liegt in Scherben. Um Abstand zu bekommen, flieht sie in das idyllische Küstenörtchen Geelekow. Mit diesem Ort und besonders mit der Villa Sturmmöwe verbindet sie glückliche Kindheitserinnerungen. Doch bald häufen sich mysteriöse Vorfälle wie unerklärliches Klopfen und Kinderlachen in der Villa. Und auch die Dorfbewohner sind dem Neuankömmling nicht gerade wohlgesonnen.
Die Atmosphäre wird von Seite zu Seite bedrohlicher, gleichzeitig steigt die Spannung und ich werde direkt in die Handlung hineingezogen. Teilweise ist die Stimmung richtig gruselig. Ich erwarte ständig, dass etwas passiert. Durch die kurzen Kapitel und den bildhaften, leicht zu lesenden Schreibstil konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Lotta ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten. So ganz kann ich sie nicht durchschauen, genau diese Ambivalenz macht sie interessant. Ihr Leben in Berlin wird eher als bieder beschrieben, doch mit ihren Tattoos und Piercings passt sie so gar nicht in das Bild einer Anwaltstochter. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr Details aus ihrem Leben und von den Hürden, die sie meistern musste. Teilweise erscheint sie mir naiv, dann wieder mutig. Ich hätte es zumindest nicht so lange in einer so gruseligen und bedrückenden Atmosphäre ausgehalten.
Die neuen Freunde, die sie kennenlernt, bleiben eher oberflächlich, was dazu führt, dass man irgendwann jeden verdächtigt. Genau das gefällt mir an einem Thriller, dass ich ständig miträtseln und neue Vermutungen anstellen kann.
Am Schluss überschlägt sich die Handlung und die Auflösung ist dann nicht ganz so überraschend. Trotzdem hat mich der Weg dorthin überzeugt. Ein kleiner Cliffhanger auf der letzten Seite macht eine Fortsetzung denkbar.
FAZIT: „Das Krähenzimmer“ ist ein absolut gelungener Debütroman und ich bin schon gespannt, was Carolin Frey noch schreiben wird. Eine Autorin, die man sich merken sollte!