Düsteres Thrillerdebüt
Lotta hat die Nase voll von ihrem jetzigen Leben und beschließt, sich eine Auszeit in dem kleinen Ort Geelekow zu nehmen. Hier hat sie in ihrer Kindheit sehr glückliche Urlaubstage verbracht. Aber von Anfang an geschehen merkwürdige Dinge, die sich nach und nach steigern.
Mit „Das Krähenzimmer“ legt Carolin Frey einen atmosphärisches Debütthriller vor, der vor allem durch seine düstere und beklemmende Stimmung überzeugt. Die winterliche Ostseekulisse, das Reetdachhaus in dem Lotta wohnte und die äußerst merkwürdig verschlossenen Dorfbewohner schaffen von Anfang an eine unheimliche Atmosphäre. Man hat eigentlich immer das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und hinter der Fassade des idyllischen Küstenortes ein dunkles Geheimnis verborgen liegt.
Für mich ein interessantes Buch mit einer gelungenen düsteren Atmosphäre und einer spannenden Grundidee, das mich insgesamt aber nicht ganz überzeugen konnte. Etwas weniger Längen und Wiederholungen und ein paar mehr Antworten auf einige offene Fragen hätten das Leseerlebnis für mich mehr abgerundet. Besonders am Ende ging alles ziemlich schnell und war etwas verwirrend.
Sehr gut gefallen hat mir das Cover mit dem grellgelben Farbschnitt und den haptischen Elementen.
Mit „Das Krähenzimmer“ legt Carolin Frey einen atmosphärisches Debütthriller vor, der vor allem durch seine düstere und beklemmende Stimmung überzeugt. Die winterliche Ostseekulisse, das Reetdachhaus in dem Lotta wohnte und die äußerst merkwürdig verschlossenen Dorfbewohner schaffen von Anfang an eine unheimliche Atmosphäre. Man hat eigentlich immer das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und hinter der Fassade des idyllischen Küstenortes ein dunkles Geheimnis verborgen liegt.
Für mich ein interessantes Buch mit einer gelungenen düsteren Atmosphäre und einer spannenden Grundidee, das mich insgesamt aber nicht ganz überzeugen konnte. Etwas weniger Längen und Wiederholungen und ein paar mehr Antworten auf einige offene Fragen hätten das Leseerlebnis für mich mehr abgerundet. Besonders am Ende ging alles ziemlich schnell und war etwas verwirrend.
Sehr gut gefallen hat mir das Cover mit dem grellgelben Farbschnitt und den haptischen Elementen.