Ein düsterer, atmosphärischer Debütthriller!

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„Das Krähenzimmer“ ist ein Debütthriller von Carolin Frey und es war sehr spannend. Die Hauptprotagonistin Lotta wollte weg aus Berlin und da fiel ihr das Haus der Ferienzeit ihrer Kindheit ein, die „Villa Sturmmöwe“. Allerdings gehörte das Haus der Familie der ehemaligen Lebensgefährtin ihres Vaters. Aber Lotta macht sich trotzdem auf dem Weg nach Geleekow. Inzwischen ist die Villa saniert und renoviert und wird von einer Hausverwaltung betreut. Daher steht auch Justus von der Hausverwaltung am nächsten Tag vor ihrer Tür. Aber da es November ist, finden die Beiden eine Übereinkunft, so dass Lotta die Villa für einen Monat mieten kann. Lotta quartiert sich in dem Krähenzimmer ein und kann das Meer und die Krähen beobachten. Allerdings wundert sich Lotta, warum die Menschen aus Geleekow nicht mit ihr reden, vor allem ihre Nachbarin. Diese möchte, dass sie aus dem Ort verschwindet. Aber warum? Als sie hört, dass sich eine junge Frau in dem Haus umgebracht hat und eine andere Frau nach kurzer Zeit einfach abgereist ist, ohne die Miete zu bezahlen. Warum? Dann geschehen in der Villa merkwürdige Dinge, Klopfen, Kinderlachen oder die Türen stehen auf. Auch zweimal wird Lotta eingesperrt, einmal ist die Kellertür verschlossen und einmal die Saunatür. Außerdem hat Lotta oft das Gefühl beobachtet zu werden. Warum passiert dies in der Villa Sturmmöwe? Und vor allem, wer steckt dahinter?

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Lotta und die Villa Sturmmöwe, aber dazwischen liest man immer wieder die Tagebucheinträge und ich habe fast bis zum Schluss gebraucht, um zu erahnen, wer diese geschrieben hat.

Der Schreibstil war flüssig, der Spannungsbogen gut aufgebaut und teilweise war es eine sehr düstere Atmosphäre, die von Misstrauen unter den Protagonisten geprägt war.

Fazit: Ein düsterer, atmosphärischer Debütthriller!