Fesselnd
Das düstere Cover des Buches hat mir zugesagt. Das unheimliche Haus ist erkennbar. Die Krähe verbinde ich zumeist mit Wachsamkeit und auch hier sollte Lotta die Wachsamkeit nicht unbeachtet lassen. Lotta hat lange Zeit in Berlin gelebt, war dort jedoch meist unglücklich und es zieht sie nach Geelekow. Dorthin wo sie so viele glückliche Sommerferien mit ihrer Familie in der Villa Stumrmöwe verbracht hat. Doch irgendwas scheint anders. Die Einwohner begegnen ihr distanziert ja fast feindselig. Und auch im Haus ist es mittlerweile unheimlich und es passieren sehr viele unheilvolle Dinge und Lotta hört Schritte, obwohl sie alleine sein sollte. Die Atmosphäre wird gut dargestellt und man kann sich in Lotta hineinversetzen, obwohl sie stellenweise sehr naiv zu sein scheint und ihre Handlungen meist unlogisch sind. Dennoch war das Buch sehr fesselnd.