Geheimnisvoll

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morbe Avatar

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Lotta hat sich von ihrem Freund getrennt und keinen Job mehr. Da sie nicht weiß, wo sie jetzt unterkommen soll und was sie machen soll, denkt sie an die schöne Kinderzeit in Geelekow zurück. Damals waren sie immer an der Ostsee in ihrem Ferienhaus. Kurz entschlossen fährt sie mit dem Zug dorthin. In ihrer Erinnerung war dort alles so schön! Es gelingt ihr, in diesem Haus untergebracht zu werden und dabei bekommt sie noch ein Job angeboten (sehr unwahrscheinlich). Doch es ist anders als früher. Sie fühlt sich bedroht und verfolgt. Auch im Haus hört sie immer Geräusche, sogar Kinderlachen. Sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln. Sie erfährt, dass in diesem Haus schon seltsame Dinge geschehen sind. Sie wird gewarnt, dass sie das Ort verlassen soll! Da ihr Handy auf einmal defekt ist, beginnt sie zu recherchieren. Sie weiß bis zum Schluss nicht, wem sie vertrauen kann.
Ich konnte der Handlung und dem Schreibstil gut folgen und hatte sehr Spaß dabei. Der Spannungsaufbau im Buch und innerhalb der Kapitel ist sehr gut gelungen und hatte immer eine schöne Spannungssteigerung. Die jeweiligen Atmosphären wurden sprachlich gut vermittelt. Die Szenen am Meer und die dunklen Nächte in den Häusern wurden entsprechend der gewünschten Wirkung gut umschrieben. Auch die Gefühlswelten der Personen wurden so beschrieben, dass man eine Ahnung bekommt, wie die psychische Verfassung der Person in der entsprechenden Szene ist.
Jedoch hat die Protagonistin einige zweifelhafte Entscheidungen getroffen, die nicht nachvollziehbar sind und daher die Identifikation mit Lotta darunter gelitten hat.