Herausragendes Thriller-Debüt: Lottas Neustart wird zum beklemmenden Albtraum
Der Rückzugsort, an den Lotta vor ihrem toxischen Ex-Freund flieht, soll Ruhe und Ordnung in ihr Leben bringen. Eine Auszeit und ein Startpunkt in ein neues, selbstbestimmtes Leben. Doch die luxuriöse Villa Sturmmöwe wird zu ihrem persönlichen Albtraum. Wird Lotta den Fluch des Hauses überleben?
* Atmosphäre: beklemmend, düster, bedrohlich und kalt
* Kernthema: Der persönliche Beginn eines neuen Lebens wird durch ein unheimliches Haus mit einer dunklen Vorgeschichte zu einem persönlichen Albtraum.
* Spannung: Durch zahllose kleine Nadelstiche kommen Heldin und Leser nicht zur Ruhe.
* Für Fans von: subtilen Bedrohungen und Auflösungen von Rätseln
WORUM ES GEHT
Lotta flüchtet aus Berlin. Sie hat sich gerade aus einer toxischen Beziehung befreit und versteckt sich an einem Ort, der ihr in ihrer Kindheit viel bedeutet hat. Das Ferienhaus mit Reetdach im kleinen, beschaulichen Küstenort Geelekow an der Nordseeküste. Doch es ist November, es ist dunkel und eiskalt.
Die Dorfbewohner gehen Lotta aus dem Weg und es heißt, dass ein Fluch auf dem zur Villa umgebauten Ferienhaus läge. Tatsächlich ist ein Jahr zuvor eine Frau in dem Haus leblos aufgefunden worden. Lotta beschleicht das Gefühl, dass sie in der Villa nicht alleine ist und ihr merkwürdige Dinge passieren, die gar nichts Gutes zu bedeuten scheinen.
MEIN EINDRUCK
Carolin Frey gelingt in ihrem Debüt ein ganz herausragender Thriller, der mich schon begeistert hat, als ich nur die Leseprobe in die Finger bekam. “Das Krähenzimmer” bringt lebendige Figuren und eine nervenaufreibende Stimmung zusammen und genau dies sind für mich die Qualitätsmerkmale, die ein richtig guter Thriller zwingend mitbringen muss.
Die Hauptfigur Lotta erlebt in diesem Buch ihre eigene Entwicklung. Während auf den ersten Seiten noch ganz unterschwellig die Unsicherheiten herausscheinen, die mit der einengenden Beziehung mit ihrem Ex-Freund zu tun haben, stellt sie sich immer mehr den Herausforderungen des Neuanfangs und all den Hindernissen im Haus und in Geelekow.
Sie bekommt dabei Unterstützung durch weitere Figuren, mit denen sie in Kontakt kommt und sich anfreunden kann. Die Situation ergibt aber auch immer die Frage, ob man den Freunden auch wirklich trauen kann, was zwangsläufig zu eigenem Rätselraten über Vertrauen und Freundschaften führt. An einigen Stellen habe ich mir direkt gewünscht, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, weil es nach einem untrennbaren Band der Zugehörigkeit ausschaut. Alle relevanten Figuren in dieser Geschichte, auch die vermeintlich “Bösen”, bekommen Farbe und werden lebendig und authentisch beschrieben.
Das zweite K.O.-Kriterium für einen sehr guten Thriller ist die Handlung und die Spannung. Carolin Frey schafft es, ihren Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende der Geschichte zu halten und aufzubauen und zum Ende hin zu eskalieren. Ich habe mir nach den Kapiteln oft die Zeit genommen, kurz innezuhalten und mich in die Situationen hineinzusetzen und herauszufinden, was das konkret für Lotta bedeutet. Immer wieder kroch in diesen kleinen Gedankenpausen der volle Nervenkitzel unter die Haut.
Der Aufbau der Geschichte fügt sich in die Beschreibungen perfekt ein. Relativ kurze und knackige Kapitel voller meist aufregender Ereignisse, Rätsel, Fragen gemischt mit Rückblicken in Tagebuchform und einer unbekannten Stimme, die nach und nach ein wenig vom Hintergrund preisgibt. Für mich waren einige unerwartete Wendungen und falsche Fährten dabei. Das Finale und die Auflösung waren in meinen Augen ebenso authentisch wie realistisch und haben mich mit einem guten Gefühl die letzte Seite abschließen lassen.
Carolin Frey schreibt sehr bildhaft und flüssig. Ich hatte bei sehr vielen Szenen einen echten Eindruck vom Ort des Geschehens. Das Bild vom Krähenzimmer und die Aussicht in den Garten könnte ich, wenn ich Talent hätte, direkt zeichnen. Ich fühlte mich oft direkt an der Geschichte beteiligt und stand nicht selten direkt neben den Akteuren und war mittendrin bzw. direkt dabei.
MEIN FAZIT
“Das Krähenzimmer” von Carolin Frey reiht sich ein in die Liste der Thriller, die ich ohne Zögern meinen besten Freunden direkt ans Herz legen würde. Ihr Debüt bringt alles für einen erstklassigen Thriller mit: Nervenkitzel, Spannung und lebendige Figuren. Mir hat die subtile, psychologisch wirkende, beklemmende Stimmung sehr gut gefallen.
Carolin Frey schreibt, dass dieses Buch in einem “Schreib-Kaninchenloch” entstanden sei. Ich hoffe inständig, es ist nicht annähernd so dunkel, wie es klingt und wird der magische Ort sein, an dem noch weitere exzellente Thriller aus ihrer Feder entstehen werden. Ich freue mich darauf.
* Atmosphäre: beklemmend, düster, bedrohlich und kalt
* Kernthema: Der persönliche Beginn eines neuen Lebens wird durch ein unheimliches Haus mit einer dunklen Vorgeschichte zu einem persönlichen Albtraum.
* Spannung: Durch zahllose kleine Nadelstiche kommen Heldin und Leser nicht zur Ruhe.
* Für Fans von: subtilen Bedrohungen und Auflösungen von Rätseln
WORUM ES GEHT
Lotta flüchtet aus Berlin. Sie hat sich gerade aus einer toxischen Beziehung befreit und versteckt sich an einem Ort, der ihr in ihrer Kindheit viel bedeutet hat. Das Ferienhaus mit Reetdach im kleinen, beschaulichen Küstenort Geelekow an der Nordseeküste. Doch es ist November, es ist dunkel und eiskalt.
Die Dorfbewohner gehen Lotta aus dem Weg und es heißt, dass ein Fluch auf dem zur Villa umgebauten Ferienhaus läge. Tatsächlich ist ein Jahr zuvor eine Frau in dem Haus leblos aufgefunden worden. Lotta beschleicht das Gefühl, dass sie in der Villa nicht alleine ist und ihr merkwürdige Dinge passieren, die gar nichts Gutes zu bedeuten scheinen.
MEIN EINDRUCK
Carolin Frey gelingt in ihrem Debüt ein ganz herausragender Thriller, der mich schon begeistert hat, als ich nur die Leseprobe in die Finger bekam. “Das Krähenzimmer” bringt lebendige Figuren und eine nervenaufreibende Stimmung zusammen und genau dies sind für mich die Qualitätsmerkmale, die ein richtig guter Thriller zwingend mitbringen muss.
Die Hauptfigur Lotta erlebt in diesem Buch ihre eigene Entwicklung. Während auf den ersten Seiten noch ganz unterschwellig die Unsicherheiten herausscheinen, die mit der einengenden Beziehung mit ihrem Ex-Freund zu tun haben, stellt sie sich immer mehr den Herausforderungen des Neuanfangs und all den Hindernissen im Haus und in Geelekow.
Sie bekommt dabei Unterstützung durch weitere Figuren, mit denen sie in Kontakt kommt und sich anfreunden kann. Die Situation ergibt aber auch immer die Frage, ob man den Freunden auch wirklich trauen kann, was zwangsläufig zu eigenem Rätselraten über Vertrauen und Freundschaften führt. An einigen Stellen habe ich mir direkt gewünscht, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, weil es nach einem untrennbaren Band der Zugehörigkeit ausschaut. Alle relevanten Figuren in dieser Geschichte, auch die vermeintlich “Bösen”, bekommen Farbe und werden lebendig und authentisch beschrieben.
Das zweite K.O.-Kriterium für einen sehr guten Thriller ist die Handlung und die Spannung. Carolin Frey schafft es, ihren Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende der Geschichte zu halten und aufzubauen und zum Ende hin zu eskalieren. Ich habe mir nach den Kapiteln oft die Zeit genommen, kurz innezuhalten und mich in die Situationen hineinzusetzen und herauszufinden, was das konkret für Lotta bedeutet. Immer wieder kroch in diesen kleinen Gedankenpausen der volle Nervenkitzel unter die Haut.
Der Aufbau der Geschichte fügt sich in die Beschreibungen perfekt ein. Relativ kurze und knackige Kapitel voller meist aufregender Ereignisse, Rätsel, Fragen gemischt mit Rückblicken in Tagebuchform und einer unbekannten Stimme, die nach und nach ein wenig vom Hintergrund preisgibt. Für mich waren einige unerwartete Wendungen und falsche Fährten dabei. Das Finale und die Auflösung waren in meinen Augen ebenso authentisch wie realistisch und haben mich mit einem guten Gefühl die letzte Seite abschließen lassen.
Carolin Frey schreibt sehr bildhaft und flüssig. Ich hatte bei sehr vielen Szenen einen echten Eindruck vom Ort des Geschehens. Das Bild vom Krähenzimmer und die Aussicht in den Garten könnte ich, wenn ich Talent hätte, direkt zeichnen. Ich fühlte mich oft direkt an der Geschichte beteiligt und stand nicht selten direkt neben den Akteuren und war mittendrin bzw. direkt dabei.
MEIN FAZIT
“Das Krähenzimmer” von Carolin Frey reiht sich ein in die Liste der Thriller, die ich ohne Zögern meinen besten Freunden direkt ans Herz legen würde. Ihr Debüt bringt alles für einen erstklassigen Thriller mit: Nervenkitzel, Spannung und lebendige Figuren. Mir hat die subtile, psychologisch wirkende, beklemmende Stimmung sehr gut gefallen.
Carolin Frey schreibt, dass dieses Buch in einem “Schreib-Kaninchenloch” entstanden sei. Ich hoffe inständig, es ist nicht annähernd so dunkel, wie es klingt und wird der magische Ort sein, an dem noch weitere exzellente Thriller aus ihrer Feder entstehen werden. Ich freue mich darauf.