Konnte mich nicht so packen
Das Cover hat mich angesprochen, denn es ist düster und ein wenig unheimlich und auch der Klappentext hat sich ganz nach meinem Geschmack angehört. Ich dachte also, dass mich dieser Thriller schnell mitreißen würde. Leider konnte mich die Geschichte aber letzlich nicht so packen wie ich mir das gedacht und gewünscht hätte.
Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden. Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft. Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend? Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch. Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist.
Der Schreibstil des Buches war leicht und verständlich, es ist mir deshalb nicht schwer gefallen mich auf das Hörbuch zu konzentrieren. Die Stimme der Sprecherin fand ich erst ein wenig monoton, aber als ich mich daran gewöhnt hatte konnte ich ihr gut zuhören. Dafür fand ich die kurzen Einschnitte des Sprechers richtig gut, das erste mal hatte ich kurz eine Gänsehaut bekommen als ich ihn sprechen gehört habe!
Leider, und das war für mich mit das Hauptproblem an der Geschichte, schreibt die Autorin aber sehr ausufernd. Das macht das Hörbuch einerseits atmosphärisch dicht, da alles gut beschrieben wird und man sich das kleine Dorf an der Küste gut vorstellen kann, aber andererseits hatte ich oft den Eindruck die Geschichte tritt auf der Stelle und es geht einfach nicht richtig vorran. Die Story war für mich nicht langweilig im eigentlichen Sinne, aber oft langatmig und zäh. Immer wieder gab es spannende Passagen in der Handlung wie die damaligen Geschichten des Ortes und des Ferienhauses, aber immer wenn ich dachte "super jetzt geht die Spannung los", war sie schon wieder weg.
Ich kann mir vorstellen, dass es sicher viele Leser und Hörer gibt, denen die Geschichte gefällt, denn sie ist atmosphärisch und teils gruselig, aber leider konnte die Geschichte nie lange die Spannung halten und deshalb empfinde ich es als Mittelmaß in dem Genre. man kann es hören, muss aber nicht.
Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden. Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft. Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend? Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch. Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist.
Der Schreibstil des Buches war leicht und verständlich, es ist mir deshalb nicht schwer gefallen mich auf das Hörbuch zu konzentrieren. Die Stimme der Sprecherin fand ich erst ein wenig monoton, aber als ich mich daran gewöhnt hatte konnte ich ihr gut zuhören. Dafür fand ich die kurzen Einschnitte des Sprechers richtig gut, das erste mal hatte ich kurz eine Gänsehaut bekommen als ich ihn sprechen gehört habe!
Leider, und das war für mich mit das Hauptproblem an der Geschichte, schreibt die Autorin aber sehr ausufernd. Das macht das Hörbuch einerseits atmosphärisch dicht, da alles gut beschrieben wird und man sich das kleine Dorf an der Küste gut vorstellen kann, aber andererseits hatte ich oft den Eindruck die Geschichte tritt auf der Stelle und es geht einfach nicht richtig vorran. Die Story war für mich nicht langweilig im eigentlichen Sinne, aber oft langatmig und zäh. Immer wieder gab es spannende Passagen in der Handlung wie die damaligen Geschichten des Ortes und des Ferienhauses, aber immer wenn ich dachte "super jetzt geht die Spannung los", war sie schon wieder weg.
Ich kann mir vorstellen, dass es sicher viele Leser und Hörer gibt, denen die Geschichte gefällt, denn sie ist atmosphärisch und teils gruselig, aber leider konnte die Geschichte nie lange die Spannung halten und deshalb empfinde ich es als Mittelmaß in dem Genre. man kann es hören, muss aber nicht.