Nicht nur die Krähen sehen beim Schlafen zu.

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neluna Avatar

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Das Krähenzimmer ist ein wirklich gelungenes Thrillerdebüt aus der Feder von Carolin Frey. Gekonnt spielt die Autorin mit der Angst vor einem Fremden im Haus und mir jagt der Gedanke daran einen Schauder über den Rücken. Sonderbare Geräusche und das Gefühl nicht allein im Haus zu sein, lassen nicht nur die Hauptfigur Lotta gruseln, sondern lösen automatisch bei mir als Leser beklemmende Gefühle aus. Dies führt aber gleichzeitig wieder dazu, dass es mich bis zur letzten Seite in den Bann zieht. Schon alleine auch, da man hin und wieder von der Vormieterin liest, die ein tragisches Ende fand.
Immer wieder verdächtige ich jemand anderen, ohne es aber wirklich genau zu wissen und selbst bis zum Schluss bin ich mir nicht sicher. Die Verdachtskrümmelchen werden wirklich gut gestreut!
Lotta stellt sich mutig den einzelnen Vorfällen und selbst als sie ihr Leben bedroht sieht, lässt sie sich nicht unterkriegen. Schön finde ich auch, dass Lotta positiv aus dem Rahmen fällt und nicht der klassischen Miss Sunshine entspricht.
Gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte im Winter spielt. So lässt sich die düstere Stimmung durch Nebel, Kälte und Dunkelheit noch mehr verstärken. Zumindest ich konnte dieser düsteren Atmosphäre viel abgewinnen.
Das Krähenzimmer hat mich mit der Geschichte abgeholt, mit dem Schreibstil überzeugt und mit der spannungsgeladenen Atmosphäre gefesselt. Es macht wirklich Lust auf mehr und ich hoffe, bald wieder von der Autorin zu lesen.