Psychothriller mit Sogwirkung
Dieses Buch hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Ein passendes Cover für einen Thriller und dazu ein grellgelber Farbschnitt, so wie auffällige Farben zurzeit bei Thrillern verwendet werden.. Ein einsames Haus, dass Schutz bieten sollte. Aber die Bedrohung ist erkennbar. Das Gelb der Fenster ist kein heimeliges Leuchten, sondern eine Warnung. Die haptischen Elemente runden das schöne Cover ab. Nach Lektüre des Buches hätte ich aber ein Cover mit den titelgebenden Krähen bevorzugt. Dennoch ist es gelungen gestaltet, um Aufmerksamkeit zu erwecken.
Auch die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und meine Neugierde geweckt. Der Prolog erweckt sofort eine hohe Spannung und der Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Die Autorin war mir vorher kein Begriff, auch wenn sie offenbar durch Podcasts bereits einen hohen Bekanntheitsgrad hatte. Das hat sich nun geändert. In ihrem Debüt-Thriller versteht es Carolin Frey, durchgehend eine dichte und düstere Atmosphäre zu erzeugen. Der Lesesog hat mich durchgehend gefangen gehalten und ich saß bis spät in der Nacht mit dem Krähenzimmer in der Hand da. Der Spannungsbogen war durchgehend gegeben. Gerade weil Frey diese Spannung nicht durch blutrünstige Action, sondern durch psychologische Tiefe erzeugt.
Weitgehend nimmt das Buch die Perspektive der Hauptfigur Lotta ein. Sie ist als Charakter kantig und mysteriös. Ihre Vergangenheit wird nur angedeutet, jedoch wird klar, dass sie selbst bereits psychische Wunden davongetragen hat. Lotta ist keine Heldin, der die Sympathien der Lesenden zufliegen, eher eine klassische Antiheldin. Auch fragt man sich, ob wirklich eine reale Bedrohung gegeben ist, oder ob sie unter Paranoia leidet.
Ergänzt wir ihre Perspektive durch Tagebucheinträge einer unbekannten und offenbar leidenden Parson sowie durch die Sichtweise eines Täters, der lange im Dunkeln bleibt. Mich hat diese Spannung völlig aufgesogen. Selbst das Haus und das Dorf wirken geradezu unheimlich und bedrohlich.
Ich empfehle Das Krähenzimmer für Fans von Psychothrillern, die eine langsame bedrohliche Atmosphäre und einen konstanten Spannungsbogen schätzen. Wer auf der Suche nach Action und schnellen Szenen ist, der sollte sich eine andere Lektüre suchen.
Überzeugt vergebe ich fünf Sterne.
⭐⭐⭐⭐⭐
Auch die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und meine Neugierde geweckt. Der Prolog erweckt sofort eine hohe Spannung und der Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Die Autorin war mir vorher kein Begriff, auch wenn sie offenbar durch Podcasts bereits einen hohen Bekanntheitsgrad hatte. Das hat sich nun geändert. In ihrem Debüt-Thriller versteht es Carolin Frey, durchgehend eine dichte und düstere Atmosphäre zu erzeugen. Der Lesesog hat mich durchgehend gefangen gehalten und ich saß bis spät in der Nacht mit dem Krähenzimmer in der Hand da. Der Spannungsbogen war durchgehend gegeben. Gerade weil Frey diese Spannung nicht durch blutrünstige Action, sondern durch psychologische Tiefe erzeugt.
Weitgehend nimmt das Buch die Perspektive der Hauptfigur Lotta ein. Sie ist als Charakter kantig und mysteriös. Ihre Vergangenheit wird nur angedeutet, jedoch wird klar, dass sie selbst bereits psychische Wunden davongetragen hat. Lotta ist keine Heldin, der die Sympathien der Lesenden zufliegen, eher eine klassische Antiheldin. Auch fragt man sich, ob wirklich eine reale Bedrohung gegeben ist, oder ob sie unter Paranoia leidet.
Ergänzt wir ihre Perspektive durch Tagebucheinträge einer unbekannten und offenbar leidenden Parson sowie durch die Sichtweise eines Täters, der lange im Dunkeln bleibt. Mich hat diese Spannung völlig aufgesogen. Selbst das Haus und das Dorf wirken geradezu unheimlich und bedrohlich.
Ich empfehle Das Krähenzimmer für Fans von Psychothrillern, die eine langsame bedrohliche Atmosphäre und einen konstanten Spannungsbogen schätzen. Wer auf der Suche nach Action und schnellen Szenen ist, der sollte sich eine andere Lektüre suchen.
Überzeugt vergebe ich fünf Sterne.
⭐⭐⭐⭐⭐