„Schlösser kontrolliert & das bodentiefe Bett gefeiert"
Dieses Albtraum-Szenario ging mir unter die Haut!
Ein genialer Gaslighting-Thriller, der mich alles vergessen ließ. Super realistisch erzählt – nach dem Finale musste ich erst mal die Türen abschließen.
Worum geht’s?
Lotta ist nach einer für sie enorm schwierigen Trennung von ihrem Freund auf der Suche nach sich selbst. In der langen Beziehung hat sie den Kontakt zu sich selbst kontinuierlich verloren – heute fühlt sie sich zutiefst gespalten. Um sich mit ihren Gedanken und Verletzungen auseinanderzusetzen, sucht sie einen Ort auf, mit dem sie ausschließlich gute und schöne Kindheitserinnerungen verbindet: das Reetdachhaus hinter den Dünen, unweit vom Meer. Doch schon in der ersten Minute an diesem Zufluchtsort merkt sie, dass alles anders ist als früher. Zudem geschehen dort Dinge, die sie sich einfach nicht erklären kann. Wer steckt hinter all dem?
Meine Leseerfahrung:
Erste Parallelen zum Hauptthema des Filmklassikers „Das Haus der Lady Alquist“ / Gaslighting werden hier spürbar.
Ein Thema, das sich schon viele Autoren zunutze gemacht haben, aber dieser ganz spezielle Erzählstil zieht mich ohne Umwege direkt hinein in Lottas emotionale Krise.
Die Protagonistin wird toll eingeführt, sodass ich sie schon nach kurzer Zeit bildhaft vor Augen hatte. Ihre Emotionen, die Unsicherheiten, aber auch die erschreckenden Erkenntnisse, die sie enorm belasten, konnte ich förmlich spüren.
Das Buch lebt von seinem klaren Erzählstil sowie der packenden Beschreibung der Vorfälle und Figuren. Man fühlt fast schon mit ihnen mit – obwohl einer von ihnen der Täter sein könnte.
Ohne sprachliche Verschnörkelungen erfährt man sofort eins zu eins, was Lotta durchmacht.
Besonders an der Geschichte ist: Es werden immer wieder neue Hinweise zu den merkwürdigen Geschehnissen in die Handlung eingestreut.
Diese zwingen einen förmlich dazu, gemeinsam mit Lotta herausfinden zu wollen, wer hinter all dem steckt.
Ich hatte zwar meine Verdachtsmomente, aber eine echte Ahnung bekam ich erst auf den letzten Seiten.
Fazit:
Eine moderne Story auf dem Fundament von „Gaslighting“.
Ein Buch, das einen alles um sich herum vergessen lässt.
Mich persönlich hat es übrigens darin bestärkt, dass meine Entscheidung für ein bodentiefes Bett goldrichtig war.
Nach dem Lesen habe ich vor dem Zubettgehen jedenfalls erst einmal alle Schlösser im Haus kontrolliert.
Das Finale gibt so dachte ich, eine klare Auflösung, aber es bleibt diese eine bohrende Frage: Droht da im Hintergrund noch immer Unheil?
Dieser Zwiespalt lässt die Story noch lange in mir nachwirken.
Einen halben Stern ziehe ich lediglich für das Cover ab: Es ist zwar schön anzusehen, bietet aber gestalterisch nichts außerhalb des Gewohnten.
Ich vergebe daher außergewöhnliche ⭐⭐⭐⭐½ (4,5 / 5)Lesesterne und empfehle das Buch allen, die gerne spannende Geschichten lesen, die absolut möglich sind.
Ein genialer Gaslighting-Thriller, der mich alles vergessen ließ. Super realistisch erzählt – nach dem Finale musste ich erst mal die Türen abschließen.
Worum geht’s?
Lotta ist nach einer für sie enorm schwierigen Trennung von ihrem Freund auf der Suche nach sich selbst. In der langen Beziehung hat sie den Kontakt zu sich selbst kontinuierlich verloren – heute fühlt sie sich zutiefst gespalten. Um sich mit ihren Gedanken und Verletzungen auseinanderzusetzen, sucht sie einen Ort auf, mit dem sie ausschließlich gute und schöne Kindheitserinnerungen verbindet: das Reetdachhaus hinter den Dünen, unweit vom Meer. Doch schon in der ersten Minute an diesem Zufluchtsort merkt sie, dass alles anders ist als früher. Zudem geschehen dort Dinge, die sie sich einfach nicht erklären kann. Wer steckt hinter all dem?
Meine Leseerfahrung:
Erste Parallelen zum Hauptthema des Filmklassikers „Das Haus der Lady Alquist“ / Gaslighting werden hier spürbar.
Ein Thema, das sich schon viele Autoren zunutze gemacht haben, aber dieser ganz spezielle Erzählstil zieht mich ohne Umwege direkt hinein in Lottas emotionale Krise.
Die Protagonistin wird toll eingeführt, sodass ich sie schon nach kurzer Zeit bildhaft vor Augen hatte. Ihre Emotionen, die Unsicherheiten, aber auch die erschreckenden Erkenntnisse, die sie enorm belasten, konnte ich förmlich spüren.
Das Buch lebt von seinem klaren Erzählstil sowie der packenden Beschreibung der Vorfälle und Figuren. Man fühlt fast schon mit ihnen mit – obwohl einer von ihnen der Täter sein könnte.
Ohne sprachliche Verschnörkelungen erfährt man sofort eins zu eins, was Lotta durchmacht.
Besonders an der Geschichte ist: Es werden immer wieder neue Hinweise zu den merkwürdigen Geschehnissen in die Handlung eingestreut.
Diese zwingen einen förmlich dazu, gemeinsam mit Lotta herausfinden zu wollen, wer hinter all dem steckt.
Ich hatte zwar meine Verdachtsmomente, aber eine echte Ahnung bekam ich erst auf den letzten Seiten.
Fazit:
Eine moderne Story auf dem Fundament von „Gaslighting“.
Ein Buch, das einen alles um sich herum vergessen lässt.
Mich persönlich hat es übrigens darin bestärkt, dass meine Entscheidung für ein bodentiefes Bett goldrichtig war.
Nach dem Lesen habe ich vor dem Zubettgehen jedenfalls erst einmal alle Schlösser im Haus kontrolliert.
Das Finale gibt so dachte ich, eine klare Auflösung, aber es bleibt diese eine bohrende Frage: Droht da im Hintergrund noch immer Unheil?
Dieser Zwiespalt lässt die Story noch lange in mir nachwirken.
Einen halben Stern ziehe ich lediglich für das Cover ab: Es ist zwar schön anzusehen, bietet aber gestalterisch nichts außerhalb des Gewohnten.
Ich vergebe daher außergewöhnliche ⭐⭐⭐⭐½ (4,5 / 5)Lesesterne und empfehle das Buch allen, die gerne spannende Geschichten lesen, die absolut möglich sind.