Sie dachte, das Haus ihrer Kindheit wäre ihr Schutzraum...
Es geht um Lotta, die nach einer gescheiterten Beziehung und ziemlich viel Trubel in ihrer Heimat Berlin Schutz an der Ostsee sucht. Sie zieht in das Haus ihrer Kindheit, um endlich zur Ruhe zu kommen, aber stattdessen gerät ihr Leben dort erst recht aus den Fugen. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit Kälte, im Haus geschehen immer unheimlichere Dinge und irgendwie fühlt sie sich beobachtet.
Ich habe jede einzelne Seite aufgesaugt. Carolin Frey schafft ab dem ersten Kapitel eine extrem einnehmende und beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die einen schaudern lässt. Man spürt regelrecht den kalten Küstenwind und diese fiese Einsamkeit im Haus. Richtig toll fand ich die Wechsel aus Lottas Sicht und unheimlichen Tagebucheinträgen, die immer wieder auftauchen. Dadurch baut sich eine Paranoia auf, weil man einfach niemandem mehr trauen kann. Das Finale dreht dann noch einmal komplett auf und bringt eine Wucht mit, die mich total fassungslos und sprachlos zurückgelassen hat.
Ein winziger Dämpfer war für mich Lotta selbst in manchen Situationen. So naiv wie sie war, hat sie mich echt oft verzweifeln lassen. Auch die Auflösung um das Dorf hätte für meinen Geschmack noch ein kleines bisschen ausführlicher sein können.
Trotzdem ist dieses Buch für mich ein absolutes Highlight und kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt. Es ist ein absolutes Must-Read für alle, die düstere Psychothriller mit verlassener Küstenstimmung, beklemmenden Geheimnissen und emotional extrem intensiven Wendungen lieben.
Ich habe jede einzelne Seite aufgesaugt. Carolin Frey schafft ab dem ersten Kapitel eine extrem einnehmende und beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die einen schaudern lässt. Man spürt regelrecht den kalten Küstenwind und diese fiese Einsamkeit im Haus. Richtig toll fand ich die Wechsel aus Lottas Sicht und unheimlichen Tagebucheinträgen, die immer wieder auftauchen. Dadurch baut sich eine Paranoia auf, weil man einfach niemandem mehr trauen kann. Das Finale dreht dann noch einmal komplett auf und bringt eine Wucht mit, die mich total fassungslos und sprachlos zurückgelassen hat.
Ein winziger Dämpfer war für mich Lotta selbst in manchen Situationen. So naiv wie sie war, hat sie mich echt oft verzweifeln lassen. Auch die Auflösung um das Dorf hätte für meinen Geschmack noch ein kleines bisschen ausführlicher sein können.
Trotzdem ist dieses Buch für mich ein absolutes Highlight und kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt. Es ist ein absolutes Must-Read für alle, die düstere Psychothriller mit verlassener Küstenstimmung, beklemmenden Geheimnissen und emotional extrem intensiven Wendungen lieben.