Unbehagliche Atmosphäre
Lotta flüchtet vor den Problemen ihres Großstadtlebens an die Nordsee in den Ort der Ferien ihrer Kindheit, nach Geelekow. Dort fügt es sich, dass sie im Haus ihrer früheren glücklichen Sommer unterkommen kann. Nun ist Winter und das Haus wurde komplett modernisiert, aber zumindest das Krähenzimmer gibt es noch. Zögerlich findet Lotta nach und nach Anschluss in dem kleinen Ort, doch gleichzeitig geschehen unerklärliche Dinge, und Lotta fühlt sich beobachtet.
Für mich liegt die große Stärke des Thrillers in der bedrohlichen Atmosphäre des Hauses, in dem Lotta ganz alleine lebt. Das unterschwellige Grauen baut sich ganz allmählich auf und steigert sich von einem unbestimmten Unbehagen zu einer handfesten und konkreten Bedrohung. Die eingeschobenen Kapitel aus Tätersicht tragen dazu bei, den Spannungsbogen bis zum Zerreißen zu spannen.
Richtig gut gefiel mir auch das Verwirrspiel um die Freundesgruppe, in der Lotta aufgenommen wird. Bis ganz zum Schluss durchschauen Lotta und die Leser*innen nicht, wem sie in Geelekow vertrauen können und wem besser nicht. Aber apropos Geelekow: Der Ortsname wurde für meinen Geschmack inflationär oft verwendet. Ich habe den Thriller als Hörbuch angehört und hatte das Wort ständig im Ohr.
An sich fand ich die Hörbuchversion gut eingesprochen mit einer Einschränkung: Für die Täterstimme gab es einen eigenen männlichen Sprecher. Die weibliche Sprecherin hingegen übernahm sowohl die normalen Kapitel als auch die kursiv eingefügten Tagebuchabschnitte. Aufgrund der gleichen Sprecherin kam beim Hören nicht deutlich heraus, wenn so ein Einschub gelesen wurde.
Insgesamt ein solider Thriller, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre besticht.
Für mich liegt die große Stärke des Thrillers in der bedrohlichen Atmosphäre des Hauses, in dem Lotta ganz alleine lebt. Das unterschwellige Grauen baut sich ganz allmählich auf und steigert sich von einem unbestimmten Unbehagen zu einer handfesten und konkreten Bedrohung. Die eingeschobenen Kapitel aus Tätersicht tragen dazu bei, den Spannungsbogen bis zum Zerreißen zu spannen.
Richtig gut gefiel mir auch das Verwirrspiel um die Freundesgruppe, in der Lotta aufgenommen wird. Bis ganz zum Schluss durchschauen Lotta und die Leser*innen nicht, wem sie in Geelekow vertrauen können und wem besser nicht. Aber apropos Geelekow: Der Ortsname wurde für meinen Geschmack inflationär oft verwendet. Ich habe den Thriller als Hörbuch angehört und hatte das Wort ständig im Ohr.
An sich fand ich die Hörbuchversion gut eingesprochen mit einer Einschränkung: Für die Täterstimme gab es einen eigenen männlichen Sprecher. Die weibliche Sprecherin hingegen übernahm sowohl die normalen Kapitel als auch die kursiv eingefügten Tagebuchabschnitte. Aufgrund der gleichen Sprecherin kam beim Hören nicht deutlich heraus, wenn so ein Einschub gelesen wurde.
Insgesamt ein solider Thriller, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre besticht.