Unheimlich, atmosphärisch und voller Geheimnisse
Das Krähenzimmer hat mich vor allem durch seine düstere Atmosphäre neugierig gemacht. Ein einsames Haus hinter den Dünen, ein fast verlassen wirkender Ort am Meer und das Gefühl, ständig beobachtet zu werden – die Voraussetzungen für einen spannenden Psychothriller sind auf jeden Fall da.
Lotta braucht dringend einen Rückzugsort und kehrt deshalb nach Geelekow zurück. In dem Reetdachhaus ihrer Kindheit hat sie früher glückliche Zeiten verbracht und genau dort möchte sie zur Ruhe kommen. Doch schon bald passieren seltsame Dinge. Lotta hört Geräusche, fühlt sich verfolgt und beginnt selbst daran zu zweifeln, was wirklich passiert und was sie sich vielleicht nur einbildet.
Genau diese Unsicherheit hat mir besonders gut gefallen. Als Leser weiß man lange selbst nicht, ob Lotta tatsächlich in Gefahr ist oder ob ihre Wahrnehmung sie täuscht. Dazu kommt ein altes Tagebuch, durch das nach und nach die Geschichte einer jungen Frau ans Licht kommt, die vor Lotta in dem Haus gelebt hat und dort gestorben ist.
Auch das Setting passt richtig gut zur Geschichte. Der einsame Küstenort, die Dünen, das Haus und natürlich die Krähen sorgen für eine bedrückende Stimmung. Die Menschen im Ort verhalten sich teilweise ebenfalls merkwürdig und man fragt sich immer wieder, wem Lotta überhaupt vertrauen kann.
Die Geschichte setzt eher auf psychologische und unterschwellige Spannung als auf viel Action. Im Mittelteil zieht sie sich dadurch stellenweise etwas, dafür nimmt die Spannung zum Ende hin noch einmal deutlich zu. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen und die verschiedenen Geheimnisse haben mich immer wieder zum Miträtseln gebracht.
Für mich ein gelungenes Thrillerdebüt mit einer richtig starken Atmosphäre und einem Setting, das perfekt zur Geschichte passt. Wer Psychothriller mit einsamen Häusern, Geheimnissen und diesem ständigen Gefühl mag, dass irgendetwas nicht stimmt, sollte sich Das Krähenzimmer anschauen.
Lotta braucht dringend einen Rückzugsort und kehrt deshalb nach Geelekow zurück. In dem Reetdachhaus ihrer Kindheit hat sie früher glückliche Zeiten verbracht und genau dort möchte sie zur Ruhe kommen. Doch schon bald passieren seltsame Dinge. Lotta hört Geräusche, fühlt sich verfolgt und beginnt selbst daran zu zweifeln, was wirklich passiert und was sie sich vielleicht nur einbildet.
Genau diese Unsicherheit hat mir besonders gut gefallen. Als Leser weiß man lange selbst nicht, ob Lotta tatsächlich in Gefahr ist oder ob ihre Wahrnehmung sie täuscht. Dazu kommt ein altes Tagebuch, durch das nach und nach die Geschichte einer jungen Frau ans Licht kommt, die vor Lotta in dem Haus gelebt hat und dort gestorben ist.
Auch das Setting passt richtig gut zur Geschichte. Der einsame Küstenort, die Dünen, das Haus und natürlich die Krähen sorgen für eine bedrückende Stimmung. Die Menschen im Ort verhalten sich teilweise ebenfalls merkwürdig und man fragt sich immer wieder, wem Lotta überhaupt vertrauen kann.
Die Geschichte setzt eher auf psychologische und unterschwellige Spannung als auf viel Action. Im Mittelteil zieht sie sich dadurch stellenweise etwas, dafür nimmt die Spannung zum Ende hin noch einmal deutlich zu. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen und die verschiedenen Geheimnisse haben mich immer wieder zum Miträtseln gebracht.
Für mich ein gelungenes Thrillerdebüt mit einer richtig starken Atmosphäre und einem Setting, das perfekt zur Geschichte passt. Wer Psychothriller mit einsamen Häusern, Geheimnissen und diesem ständigen Gefühl mag, dass irgendetwas nicht stimmt, sollte sich Das Krähenzimmer anschauen.