Von Nervenkitzel bis Unglaubwürdig, alles dabei
Lotta flieht aus ihrem alten Leben in Berlin und versucht im Ort ihrer Kindheit, Geelekow in dem sie glückliche Sommertage verbrachte, sich neu kennen zu lernen. Es ist nun allerdings November, die Tage sind dunkel und kalt, der Urlaubsort ist verlassen und die Bewohner sind ihr gegenüber skeptisch und verschlossen. Sie lernt den Küstenort von einer anderen Seite kennen, fühlt sich zunehmend unwohl und verliert fast den Verstand. Jemand verfolgt sie bei jedem Schritt, denn ein altes Geheimnis darf nicht ans Licht kommen.
Von aussen hat mich das Cover direkt geflasht. Ich wurde von einer düsteren und gruseligen Stimmung erfasst und die Lackhighlights, welche die Gischt zum glänzen bringen, machen das Bild richtig lebendig. Passend ist da der Start in den Thriller, er ist recht gruselig und gibt einem schöne Gänsehautmomente. Zur Mitte hin verliert sich diese Stimmung allerdings und dank unzähliger nicht nachvollziehbaren Aktionen seitens Lotta haben mich den Kopf schütteln lassen. War sie mir zu Beginn sehr sympathisch, konnte ich sie im Verlauf der Geschichte nicht ernst nehmen.
An den Schreibstil musste ich mich zudem erst gewöhnen. Erzählt wird nicht von Aussen betrachtet oder über die Gedanken der Charaktere, sondern man wird von Lotta direkt angesprochen, sie teilt dem Leser Ihre Vermutungen und Beweggründe mit, als wären wir bei ihr. Aber als Leser erfahren wir auch Teile der Geschichte aus Tagebucheinträgen einer unbekannten Person und einer weiteren, dritten Person, welche sich selbst Verhaltensregeln aufstellt. Wir haben somit einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber Lotta, was allerdings nicht hilft, die verdächtige Person schneller zu identifizieren. Alles wird zusehends undurchsichtiger und unglaubwürdiger, es könnte jeder sein. Lottas unbekümmert Art und ihre Aktionen konnte ich immer weniger nachvollziehen, sie nervte mich irgendwann nur noch und ich habe mir die Auflösung ersehnt.
Im Grunde ein tolles Thriller-Debut, aber die Charaktere sind noch ausbaufähig, sie handeln mir zu gewollt und nicht realitätsnah.
Von aussen hat mich das Cover direkt geflasht. Ich wurde von einer düsteren und gruseligen Stimmung erfasst und die Lackhighlights, welche die Gischt zum glänzen bringen, machen das Bild richtig lebendig. Passend ist da der Start in den Thriller, er ist recht gruselig und gibt einem schöne Gänsehautmomente. Zur Mitte hin verliert sich diese Stimmung allerdings und dank unzähliger nicht nachvollziehbaren Aktionen seitens Lotta haben mich den Kopf schütteln lassen. War sie mir zu Beginn sehr sympathisch, konnte ich sie im Verlauf der Geschichte nicht ernst nehmen.
An den Schreibstil musste ich mich zudem erst gewöhnen. Erzählt wird nicht von Aussen betrachtet oder über die Gedanken der Charaktere, sondern man wird von Lotta direkt angesprochen, sie teilt dem Leser Ihre Vermutungen und Beweggründe mit, als wären wir bei ihr. Aber als Leser erfahren wir auch Teile der Geschichte aus Tagebucheinträgen einer unbekannten Person und einer weiteren, dritten Person, welche sich selbst Verhaltensregeln aufstellt. Wir haben somit einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber Lotta, was allerdings nicht hilft, die verdächtige Person schneller zu identifizieren. Alles wird zusehends undurchsichtiger und unglaubwürdiger, es könnte jeder sein. Lottas unbekümmert Art und ihre Aktionen konnte ich immer weniger nachvollziehen, sie nervte mich irgendwann nur noch und ich habe mir die Auflösung ersehnt.
Im Grunde ein tolles Thriller-Debut, aber die Charaktere sind noch ausbaufähig, sie handeln mir zu gewollt und nicht realitätsnah.