Wenn das Ferienhaus zum Albtraum wird
Lotta flieht an einen Ort, den sie mit schönen Kindheitserinnerungen verbindet, und hofft dort auf Ruhe und Erholung. Doch stattdessen erwarten sie seltsame Dorfbewohner, unheimliche Ereignisse in ihrem Ferienhaus und das Gefühl, beobachtet zu werden. Nach und nach erfährt sie mehr über die mysteriösen Geschehnisse rund um das Ferienhaus Sturmmöwe und möchte unbedingt herausfinden, was dahintersteckt.
Die Autorin schafft eine beklemmende und unheimliche Atmosphäre, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Die Handlung erleben wir größtenteils aus Lottas Sicht, zwischendurch gibt es jedoch immer wieder kurze Einspieler. Zum einen lesen wir Tagebucheinträge einer früheren Bewohnerin des Hauses, zum anderen erhalten wir Einblicke in eine weitere, sehr unheimliche Perspektive. Dadurch weiß man als Leser stellenweise ein kleines bisschen mehr als Lotta und genau das macht die Geschichte so spannend. Besonders die dritte Perspektive ist meiner Meinung nach richtig gut geschrieben und sorgt für einige Gänsehautmomente.
Etwas schade fand ich, dass manche Entscheidungen der Figuren für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Vor allem das Schweigen der Dorfbewohner und Lottas Entscheidung, trotz der Ereignisse im Haus zu bleiben, hätten für mich noch etwas stärker erklärt werden können. Für die Spannung der Geschichte war es natürlich trotzdem die richtige Entscheidung. Schließlich wäre die Handlung vermutlich schnell vorbei gewesen, wenn Lotta einfach ihre Sachen gepackt hätte.
Alles in allem ein sehr gelungenes Debüt, das mich mit seiner düsteren Atmosphäre überzeugen konnte. Die Geschichte ist spannend, teilweise richtig unheimlich und entwickelt einen Sog, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Autorin schafft eine beklemmende und unheimliche Atmosphäre, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Die Handlung erleben wir größtenteils aus Lottas Sicht, zwischendurch gibt es jedoch immer wieder kurze Einspieler. Zum einen lesen wir Tagebucheinträge einer früheren Bewohnerin des Hauses, zum anderen erhalten wir Einblicke in eine weitere, sehr unheimliche Perspektive. Dadurch weiß man als Leser stellenweise ein kleines bisschen mehr als Lotta und genau das macht die Geschichte so spannend. Besonders die dritte Perspektive ist meiner Meinung nach richtig gut geschrieben und sorgt für einige Gänsehautmomente.
Etwas schade fand ich, dass manche Entscheidungen der Figuren für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Vor allem das Schweigen der Dorfbewohner und Lottas Entscheidung, trotz der Ereignisse im Haus zu bleiben, hätten für mich noch etwas stärker erklärt werden können. Für die Spannung der Geschichte war es natürlich trotzdem die richtige Entscheidung. Schließlich wäre die Handlung vermutlich schnell vorbei gewesen, wenn Lotta einfach ihre Sachen gepackt hätte.
Alles in allem ein sehr gelungenes Debüt, das mich mit seiner düsteren Atmosphäre überzeugen konnte. Die Geschichte ist spannend, teilweise richtig unheimlich und entwickelt einen Sog, der es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.