Misstrauen im eigenen Zuhause klingt nach einem guten Thrillerstoff

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kurzundbuch Avatar

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Schon nach dem ersten Eindruck wirkt Das Signal sehr beklemmend. Die Vorstellung, nach einem Unfall im eigenen Haus festzusitzen und auf andere angewiesen zu sein, hat mich direkt angesprochen. Dass ausgerechnet das Zuhause, das eigentlich Sicherheit geben soll, langsam zum Ort des Misstrauens wird, macht neugierig und auch ein bisschen unruhig.
Besonders spannend finde ich den Gedanken mit den GPS-Trackern. Was zunächst nach einer praktischen Hilfe klingt, scheint sich Schritt für Schritt in etwas Beängstigendes zu verwandeln. Ich habe beim Lesen des Klappentextes das Gefühl, dass man als Leserin ständig mit Viola zweifelt: Bildet sie sich etwas ein oder passiert wirklich etwas Hintergründiges? Genau dieses Spiel mit Unsicherheit mag ich an Ursula Poznanskis Büchern sehr.
Ich erwarte keinen reinen Actionthriller, sondern eher eine Geschichte, die langsam unter die Haut geht und viel über Vertrauen, Abhängigkeit und Kontrolle erzählt. Gerade weil alles so alltäglich beginnt, wirkt der Stoff für mich besonders spannend.