Luftiges Abenteuer
Tyl träumt davon ein angesehener Ritter zu werden. Doch sein Schicksal hat andere Pläne. Tyl rettet einen verwundeten Adler und tauft ihn auf den Namen Eylo. Als Tyl in größter Not ist, ist es Eylo, der ihm zur Hilfe kommt und ihn in das Tal der Adlerreiter bringt. Dort trifft er auf andere Kinder und ihre Verbündeten, zusammen müssen sie sich gegen den bösen Lord und seine Falken beweisen.
Eaglerider von Britta Sabbag ist ein Leseabenteuer für Kinder ab acht Jahren. Die Geschichte hat viel Potenzial, doch leider auch ein paar Schwächen. Den Schreibstil empfand ich an einigen Stellen etwas holprig, die Erwähnungen, dass die Geschichte im 12. Jahrhundert stattfindet, waren zum Beispiel sehr gewollt und wirkten nicht wirklich authentisch. Auch die Charaktere bzw. Handlungen sind sehr typisch. Das schwarze Schaf der Familie, das woanders zum Helden wird; der große Bruder, der in allem besser ist/zu sein scheint; das Mädchen, das tougher ist als alle Jungs zusammen,… Auch die Verbindung zwischen Eylo und Tyl erinnert sehr an einen großen Verkaufsschlager aus der Erwachsenabteilung, man tausche lediglich den Adler gegen einen Drachen. Insgesamt wirkte alles eher wie eine Rohfassung, der es an Tiefe fehlt und die sehr schnell durch die Geschichte peitscht. Die Zeichnungen kamen beim Lesekind leider auch nicht gut an und wirkten an manchen Stellen eher verängstigend, besonders die Augen der Kinder.
Dennoch waren auch viele positive Dinge vorhanden. Die Geschichte hat ein enormes Tempo und man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch Tyl ist ein toller Protagonist, der sehr sympathisch ist und tolle Eigenschaften besitzt. Seine Gefühlswelt, die vor allem zu Beginn eher traurig ist, kann man gut nachvollziehen und man leidet mit ihm mit. Besonders gefallen hat uns jedoch die Verbindung zwischen Eylo und Tyl, die während des Lesens spürbar war und die vor allem aus einer tollen Tat von Tyl hervorgeht und nicht einfach aus dem ‚Nichts‘ existiert. Und auch die Gruppe der Adlerreiter hat einige schöne Momente hervorgebracht und die Lust auf mehr Abenteuer mit ihnen, die dann gerne noch etwas mehr ins Detail gehen dürfen.
Eaglerider von Britta Sabbag ist ein Leseabenteuer für Kinder ab acht Jahren. Die Geschichte hat viel Potenzial, doch leider auch ein paar Schwächen. Den Schreibstil empfand ich an einigen Stellen etwas holprig, die Erwähnungen, dass die Geschichte im 12. Jahrhundert stattfindet, waren zum Beispiel sehr gewollt und wirkten nicht wirklich authentisch. Auch die Charaktere bzw. Handlungen sind sehr typisch. Das schwarze Schaf der Familie, das woanders zum Helden wird; der große Bruder, der in allem besser ist/zu sein scheint; das Mädchen, das tougher ist als alle Jungs zusammen,… Auch die Verbindung zwischen Eylo und Tyl erinnert sehr an einen großen Verkaufsschlager aus der Erwachsenabteilung, man tausche lediglich den Adler gegen einen Drachen. Insgesamt wirkte alles eher wie eine Rohfassung, der es an Tiefe fehlt und die sehr schnell durch die Geschichte peitscht. Die Zeichnungen kamen beim Lesekind leider auch nicht gut an und wirkten an manchen Stellen eher verängstigend, besonders die Augen der Kinder.
Dennoch waren auch viele positive Dinge vorhanden. Die Geschichte hat ein enormes Tempo und man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch Tyl ist ein toller Protagonist, der sehr sympathisch ist und tolle Eigenschaften besitzt. Seine Gefühlswelt, die vor allem zu Beginn eher traurig ist, kann man gut nachvollziehen und man leidet mit ihm mit. Besonders gefallen hat uns jedoch die Verbindung zwischen Eylo und Tyl, die während des Lesens spürbar war und die vor allem aus einer tollen Tat von Tyl hervorgeht und nicht einfach aus dem ‚Nichts‘ existiert. Und auch die Gruppe der Adlerreiter hat einige schöne Momente hervorgebracht und die Lust auf mehr Abenteuer mit ihnen, die dann gerne noch etwas mehr ins Detail gehen dürfen.