Solider nordischer Noir

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xirxe Avatar

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Der Roman beginnt mit einem rätselhaften Prolog: Eine namenlose Figur findet ein sterbendes Eichhörnchen im Wald – eine kurze, atmosphärisch dichte Szene mit bedrohlichem Unterton.
Dann: Schweden, 1993. Der Kriminalbeamte Björling wird mit seinem jungen Kollegen Håkansson zu einem Fundort gerufen. Ein geistig behinderter Anstaltspatient namens Ove hat die Leiche einer jungen, kahlgeschorenen und ausgemergelten Frau im Fluss entdeckt – erdrosselt, die Arme seltsam gekreuzt. Während Björling den Tatort sichert, hat er eine kurze Halluzination: Er sieht und hört seine verstorbene Frau Maria. Die Ermittlung beginnt, und Ove trägt einen silbernen Ring in der Tasche, der offenbar dem toten Mädchen gehörte.
Vallgren kann schreiben – das merkt man sofort. Der Prolog ist handwerklich stark: knapp, unheimlich, mit einem stillen Philosophieren über Leben und Tod, das sich nicht aufdrängt. Und die Ermittlungsszene funktioniert gut: Die Figuren sind in wenigen Strichen glaubwürdig gezeichnet, Björlings stille Trauer um seine Frau gibt dem Ganzen eine emotionale Tiefe, die viele Thriller vermissen lassen.
Ich bin gespannt auf das Weitere 😊