Wenn der Fall plötzlich persönlich wird
Der Einstieg hat mich direkt gepackt, weil es sofort ziemlich düster losgeht. Kommissar Björling steht zusammen mit Johanna vor einem Fall, der schon an sich heftig ist – diese tote, völlig entkräftete Frau im Wald lässt einen nicht kalt. Aber richtig interessant wird es, als Björlings Tochter Malin verschwindet. Ab da merkt man sofort, dass für ihn alles auf dem Spiel steht und es nicht mehr nur um einen Job geht. Diese Mischung aus Ermittlungsarbeit und persönlicher Verzweiflung wirkt richtig intensiv. Die Stimmung ist durchgehend angespannt und eher bedrückend, aber genau das passt hier total gut. Ich fand’s spannend zu sehen, wie Björling immer mehr unter Druck gerät und fast daran zerbricht. Da will man unbedingt wissen, ob er Malin rechtzeitig findet.