»Ein mitreißender und sinnlicher Roman über Verrat und Vergeltung«

Der Betrachter

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1916 Nach dem Tod seiner Mutter muss der zehnjährige Manno seine Heimatstadt Haarlem verlassen und zur Familie seines Vaters nach Wien ziehen. In der neuen Stadt fühlt er sich einsam und verloren, bis er in der Sommerschule Béla, Franzi, Max, Bertl und Lotte kennenlernt. Es entsteht eine Freundschaft, die die sechs jeden Sommer erneuern. Außerhalb Wiens bei den gemeinsamen Ferien in Altaussee scheint es keine Rolle zu spielen, dass Béla schwul ist, oder dass Max und Franzi jüdisch sind. Doch im antisemitischen Wien wird ihre Freundschaft zunehmend politisch, und spätestens als Hitler am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Österreich einmarschiert, tun sich innerhalb der Freundesgruppe Abgründe auf, die unüberwindbar scheinen. 1948 blickt der Kunstrestaurator Manno zurück und legt die Freundschaft Stück für Stück frei.

Buchdetails

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Autor:in

Autor Judith  Fanto
© Merlijn Doomernik

Judith Fanto

Judith Fanto geboren 1969, ist Juristin im Bereich Medizinrecht und Mutter von drei Kindern. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit setzt sie sich als Gründerin mehrerer Stiftungen für kulturelle Aktivitäten und Bildungsangebote vor allem für jüdische Mitmenschen sowie für Kinder mit psychiatrischen Problemen ein. Ihr Roman ›Viktor‹ wurde in den Niederlanden als bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet.

Details

Verlag Kein & Aber
Genre Literatur
Erscheinungstermin 13.07.26
Seitenanzahl 464
ISBN 978-3-0369-5188-1
Preis 26,00 €
Übersetzt von

Christiane Burkhardt

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