Die Kunst als Spiegel der Gesellschaft
Passend zum Inhalt des Buches sowie zum Titel blickt uns vom Cover ein nachdenklich wirkender Herr entgegen.
So wie der Titel bereits verspricht, ist der Protagonist des Buches niemand, der aktiv handelt oder im Vordergrund steht. Er beobachtet, hält sich an der Seite und ist dadurch oder eher trotz allem Zeuge verschiedenster Ereignisse.
Durch den frühen spontanen Tod seiner Mutter aus seiner Heimat Holland entwurzelt, muss sich der junge Hermann bereits sehr früh in einem, ihn auf Leistung trimmenden, Haushalt zurechtfinden. Zuflucht in diesem, ihm sehr feindlich wirkenden Österreich sind dabei nur seine fünf Freunde, die er nur für ein paar Wochen als Kind sieht. Als Erwachsener treffen sie sich wieder, nun mit neuen Belastungen und anderen Erwartungen. Durch die wachsende politische Bedrohung sowie die feindliche Stimmung im Land werden bald die freundschaftlichen Bande auf einen harten Prüfstand gestellt. Wie viel bleibt von der Loyalität übrig, wenn die ganze Welt gegen einen zu stehen scheint?
In schonungslosen genauen Details erzählt der Roman von Verfolgung, von Angst und Ausgrenzung. Dabei nutzt der Roman gerade die Kunst als Metapher und unterstreicht die jeweilige Stimmung oder hebt diese nochmals hervor. Generell ist der Roman sehr bildhaft geschrieben, jeder Eindruck wohlgewählt. Gerade diese Bildhaftigkeit trägt stark zur beklemmenden Stimmung bei oder kann diese genauso leicht wieder auflockern.
Ohne dem Hauptptotagonisten in allen Entscheidungen zustimmen zu können, schafft es der Roman trotzdem, seine Beweggründe deutlich und verständlich zu machen. Alle seine Handlungen werden begründet und erklärbar, sei es auf rationale oder emotionale Weise.
Durch die Begleitung Hermanns werden auch wir als Leser zu einem Betrachter und einem Zeugen der begangenen Gräueltaten. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.
So wie der Titel bereits verspricht, ist der Protagonist des Buches niemand, der aktiv handelt oder im Vordergrund steht. Er beobachtet, hält sich an der Seite und ist dadurch oder eher trotz allem Zeuge verschiedenster Ereignisse.
Durch den frühen spontanen Tod seiner Mutter aus seiner Heimat Holland entwurzelt, muss sich der junge Hermann bereits sehr früh in einem, ihn auf Leistung trimmenden, Haushalt zurechtfinden. Zuflucht in diesem, ihm sehr feindlich wirkenden Österreich sind dabei nur seine fünf Freunde, die er nur für ein paar Wochen als Kind sieht. Als Erwachsener treffen sie sich wieder, nun mit neuen Belastungen und anderen Erwartungen. Durch die wachsende politische Bedrohung sowie die feindliche Stimmung im Land werden bald die freundschaftlichen Bande auf einen harten Prüfstand gestellt. Wie viel bleibt von der Loyalität übrig, wenn die ganze Welt gegen einen zu stehen scheint?
In schonungslosen genauen Details erzählt der Roman von Verfolgung, von Angst und Ausgrenzung. Dabei nutzt der Roman gerade die Kunst als Metapher und unterstreicht die jeweilige Stimmung oder hebt diese nochmals hervor. Generell ist der Roman sehr bildhaft geschrieben, jeder Eindruck wohlgewählt. Gerade diese Bildhaftigkeit trägt stark zur beklemmenden Stimmung bei oder kann diese genauso leicht wieder auflockern.
Ohne dem Hauptptotagonisten in allen Entscheidungen zustimmen zu können, schafft es der Roman trotzdem, seine Beweggründe deutlich und verständlich zu machen. Alle seine Handlungen werden begründet und erklärbar, sei es auf rationale oder emotionale Weise.
Durch die Begleitung Hermanns werden auch wir als Leser zu einem Betrachter und einem Zeugen der begangenen Gräueltaten. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.