Rückblick

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lerchie Avatar

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Der 10jährige Manno muss 1916 nach dem Tod seiner Mutter seine Heimatstadt Haarlem verlassen und zur Familie seines Vaters nach Wien ziehen. Dort fühlt er sich einsam bis er Bela, Franzi, Max, Bertl und Lotte kennenlernt. Eine Freundschaft entsteht, die immer wieder erneuert wird, sechs Jahre lang. Auch außerhalb Wiens bei den Ferien in Altaussee macht es keinem etwas aus, dass Bela schwul und Max und Franzi jüdisch sind. Doch in Wien breitet siech der Antisemitismus aus, die Freundschaft wird politisch und als Hitler an die Macht kommt und in Österreich einmarschiert tun sich unüberwindbare Abgründe auf.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text konnten meinen Lesefluss stören. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Geschichte wird in Ich-Form erzählt, und es erzählt der Protagonist Manno, der in den Niederlanden in Haarlem bis zu seinem 10. Lebensjahr aufgewachsen ist. Da seine Mutter gestorben ist und er keinerlei ´Verwandte dort hat, musste er zu seinen väterlichen Verwandten nach Wien ziehen. Er kam zu seiner Tante, wo er auch nicht unbedingt wirklich willkommen war, denn die fühlte sich als etwas Besseres. Daher war es ihr willkommen, dass sie Manno in den Sommerferien in eine Art Ferienlager unterbringen konnte, wo er mit Bela, Bertl, Max, Franzi und Lotte Freundschaft schloss. Diese Freundschaft hielt sechs Jahre, denn jedes Jahr in den Ferien sahen sie sich wieder. Auch danach konnten sie die Freundschaft aufrechterhalten. Doch dann, nach Hitlers Machtergreifung wurde es politisch, denn Max und Franzi waren jüdisch und Bela schwul. Und außerdem waren da auch noch die Nazis. Hier spaltete sich die Freundschaft. Doch was bis dahin alles geschah, und wie es dann weiterging, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Dies ist eine Geschichte über ein Leben, in der Zeit vor und während Hitler. Die Spannung ist hier nicht allzu groß. Doch die Geschichte ist trotzdem interessant, hat mir gefallen, mich gefesselt und auch ganz gut unterhalten Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergeben vier Sterne.