Nicht das erwartete Highlight

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cellissima Avatar

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Virginia im Jahre 1963: Vier völlig unterschiedliche Frauen kommen in einem Buchclub zusammen. Ihr perfektes Leben ist lediglich eine Fassade; dahinter wächst die Unzufriedenheit.
Die Frauen reden längst nicht nur über Bücher; der Buchclub wird schnell zu einem sicheren Ort für sie, in dem sie über ihre Situation, ihre Unzufriedenheit, ihre Probleme, Gedanken und Gefühle, Sehnsüchte, Wünsche und Träume reden - und Freundinnen werden.
Sie erkennen, dass es nicht die Erfüllung sein kann, ein Leben lang lediglich Hackbraten zuzubereiten und Windeln zu wechseln; dass das Leben einer Frau aus so viel mehr bestehen kann und sollte als aus Ehe und Mutterschaft; dass Frauen das tun sollten, was sie tun wollen - und nicht das, was Männer und die Gesellschaft ihnen vorschreiben; dass sie sich aus Begrenzungen befreien und selbständig leben, eigene Entscheidungen treffen, Mut haben, an sich glauben sollten; dass Frauen einander unterstützen und fördern sollten.
Und Sehnsüchte, Wünsche und Träume hat jede dieser Frauen. Sie machen sich gemeinsam daran, ihr Leben zu ändern, auszubrechen, ihren Sehnsüchten zu folgen und ihre Wünsche und Träume zu leben.
Auslöser ist ein bestimmtes Buch, das die Frauen in ihrem Buchclub gelesen und besprochen haben.
Mir gefielen vor allem die schönen und so wichtigen Botschaften, die dieser Roman vermittelt - dass Bücher Leben positiv verändern können; dass man seinem Herzen und seinen Sehnsüchten folgen und seine Wünsche und Träume leben sollte und es dazu nie zu spät ist; dass Frauen ihr Leben leben und sich niemals von Männern, der Gesellschaft oder wem oder was auch immer fremdbestimmen und kleinhalten lassen sollten; dass Frauen einander unterstützen und fördern sollten; dass über Bücher auch wundervolle Freundschaften entstehen können usw.
Zudem lernt man etwas über das Leben von Frauen im Amerika der damaligen Zeit.
Der Klappentext klang großartig, der Roman schien viel Potenzial zu haben ... meine Erwartungen waren sehr hoch, zumal es sich um einen Bestseller aus den USA handelt.
Letztlich konnte mich "Der Buchclub der eigensinnigen Frauen" aber leider doch nicht vollends überzeugen; der Roman war leider nicht das Highlight, das ich erwartet hatte. Er wies einige Längen auf. Und die Figuren und die Handlung blieben mir auch zu distanziert; ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen.
Insgesamt ein Buch, das ich zwar nicht ungern gelesen habe - aber von dem ich doch viel mehr erwartet hatte.