"Auf der Jagd nach dem Emeriten"
Die Biologin Eva flieht nach dem Tod ihres neugeborenen Sohnes heimlich aus Oslo in ein heruntergekommenes Waldhaus in Vestfold – mit ihrer Hündin Orca und dem Auftrag, einen vom Aussterben bedrohten Käfer zu kartieren. Was nach einem ungewöhnlichen Feldauftrag klingt, ist in Wirklichkeit ein stiller Roman über Trauer, Einsamkeit und Neubeginn.
Der Prolog, der mit dem Eremitenkäfer als Sinnbild für Einsamkeit und Sehnsucht beginnt, setzt den Ton: poetisch, gleichzeitig naturkundlich präzise. Die Sprache ist klar und bildhaft, das wissenschaftliche Wissen der Autorin fließt schon fast organisch in die Geschichte ein.
Besonders gelungen scheint auch die Figurenkonstellation, die sich auf den ersten Seiten zaghaft ausspannt: die verletzliche, warmherzige Eva und die eigenwillige Nachbarin Olga, die unfreiwillig beim nackten Morgenbad beobachtet wird. Diese beiden einsamen Frauen versprechen eine Beziehung, auf die man neugierig bleibt.
Die Leseprobe bestätigt, was ich schon direkt nach dem Klappentext vermutete - ich möchte "Der Einsiedlersommer" sehr gerne lesen, weil es mich erinnert an "Der Gesang der Flusskrebse" und "Die Hummerfrauen", die ich beide sehr geliebt habe. Bücher, in denen Natur kein Hintergrund, sondern Herzstück ist und in denen Frauen in der Stille zu sich selbst finden.
Der Prolog, der mit dem Eremitenkäfer als Sinnbild für Einsamkeit und Sehnsucht beginnt, setzt den Ton: poetisch, gleichzeitig naturkundlich präzise. Die Sprache ist klar und bildhaft, das wissenschaftliche Wissen der Autorin fließt schon fast organisch in die Geschichte ein.
Besonders gelungen scheint auch die Figurenkonstellation, die sich auf den ersten Seiten zaghaft ausspannt: die verletzliche, warmherzige Eva und die eigenwillige Nachbarin Olga, die unfreiwillig beim nackten Morgenbad beobachtet wird. Diese beiden einsamen Frauen versprechen eine Beziehung, auf die man neugierig bleibt.
Die Leseprobe bestätigt, was ich schon direkt nach dem Klappentext vermutete - ich möchte "Der Einsiedlersommer" sehr gerne lesen, weil es mich erinnert an "Der Gesang der Flusskrebse" und "Die Hummerfrauen", die ich beide sehr geliebt habe. Bücher, in denen Natur kein Hintergrund, sondern Herzstück ist und in denen Frauen in der Stille zu sich selbst finden.