Brisantes Thema ansprechend verpackt
Ein fast schon poetischer Schreibstil und zwei hochinteressante Protagonistinnen machen diesen Roman aus. Eva, durch den Verlust ihres Kindes tief verwundet, zieht sich zurück in die alten Wälder um einen ausgestorben geglaubten Käfer zu suchen. Dort trifft sie auf Olga, die offenbar mit den tiefen Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und sich von den Menschen zurückgezogen hat. Wie hier trotz Olgas vehementer Ablehnung eine Freundschaft entstehen soll, ist mir noch schleierhaft. Trotzdem würde ich dieses Buch sehr gerne zu Ende lesen, denn mir gefällt, dass die Anzahl der handelnden Personen so klein und überschaubar ist. Auch das Setting in den Wäldern Norwegens sorgt dafür, dass ich mich über dieses Buch sehr freuen würde.