"Nur hier, in der Obhut dieses Waldes, kann ein Eremit Hoffnung schöpfen." S. 8
Es passiert selten, dass ich bereits beim Prolog einer Geschichte so sehr verfalle, dass ich jedes Wort mit tiefen Atemzügen inhaliere.
Sverdrup-Thygesons Worte bringen Saiten in mir zum Klingen und ich bin schockverliebt in eine Geschichte, die ich noch gar nicht kenne.
Die dreiunddreißigjährige Eva entflieht 2012 einem Schicksalsschlag. Muss raus aus ihrer Trauer, raus aus ihrer Beziehung, raus aus ihrem Leben.
Sie flieht in die Einsamkeit Loperuds, um den Eremitenkäfer zu finden, Osmoderma eremita.
Und zwischen den wispernden Blättern tausendjähriger Eichen wird sie wohl nicht nur einen vom Aussterben bedrohten Käfer finden, sondern auch sich selbst.
Alles in mir sehnt sich nach dieser Geschichte. Will lesen, will mich verlieren in Sätzen, wie "Wer an jenem Sommertag dort vorbeikäme, könnte seine
Sehnsucht wahrnehmen: einen Duft nach reifer Pflaume,
Pfirsich und herbem Juchtenleder. Einen Geruch, den wir
Menschen in unserem trockenen Fachjargon als (R)-(+)-γ-
Decalacton bezeichnen.
Es ist der stumme Ruf nach einer Partnerin, einer Art-
genossin, die dem Eremiten aus seiner Einsamkeit heraus-
helfen könnte.
Wird ihn jemand hören, riechen, spüren? Wird jemand
reagieren?" S. 8
Das ist mein Buch!
Sverdrup-Thygesons Worte bringen Saiten in mir zum Klingen und ich bin schockverliebt in eine Geschichte, die ich noch gar nicht kenne.
Die dreiunddreißigjährige Eva entflieht 2012 einem Schicksalsschlag. Muss raus aus ihrer Trauer, raus aus ihrer Beziehung, raus aus ihrem Leben.
Sie flieht in die Einsamkeit Loperuds, um den Eremitenkäfer zu finden, Osmoderma eremita.
Und zwischen den wispernden Blättern tausendjähriger Eichen wird sie wohl nicht nur einen vom Aussterben bedrohten Käfer finden, sondern auch sich selbst.
Alles in mir sehnt sich nach dieser Geschichte. Will lesen, will mich verlieren in Sätzen, wie "Wer an jenem Sommertag dort vorbeikäme, könnte seine
Sehnsucht wahrnehmen: einen Duft nach reifer Pflaume,
Pfirsich und herbem Juchtenleder. Einen Geruch, den wir
Menschen in unserem trockenen Fachjargon als (R)-(+)-γ-
Decalacton bezeichnen.
Es ist der stumme Ruf nach einer Partnerin, einer Art-
genossin, die dem Eremiten aus seiner Einsamkeit heraus-
helfen könnte.
Wird ihn jemand hören, riechen, spüren? Wird jemand
reagieren?" S. 8
Das ist mein Buch!