Durchaus nett
Margaret Winterbottom lebt in einem englischen Städtchen in der, eigentlich friedlichen Straße Garnon Crescent, in der sie und viele ihrer Nachbarn schon seit Jahrzehnten leben. Nur gelegentlich kommen neue Leute hinzu. Ihr Mann Albert ist seit einigen Jahren tot, sie vermisst ihn jedoch jeden Tag und spricht in Gedanken mit ihm. Seit kurzem hat sie jedoch ein paar Schwierigkeiten mit ihrem Gedächtnis; immer wieder vergisst sie Dinge oder kann sich nicht richtig erinnern. Dann wird im Nachbarhaus ihre Freundin Barbara getötet. Zudem gehen bei ihr und in der Nachbarschaft unerklärbare Dinge vor sich. Nur ihr Enkel James schenkt ihr Glauben, dass es nicht mit ihrem neuerlichen Geisteszustand zusammenhängt. Die beiden nehmen die Ermittlungen auf du versuchen das Rätsel um Barbaras Tod auf ihre Weise zu lösen. Die Vorderseite des Buches gibt die Richtung vor, eine ältere Dame, britisch mit Hut und eine gemütlich wirkende Häuserreihe. Das gefällt mir schon gut. Der Roman ließt sich flüssig und macht durchaus bis zum Ende Spaß. Ein Vergleich mit den Romanen rund um den Donnerstagsclub drängt sich unwillkürlich auf und da kommt er nicht ganz ran.