Generationsübergreifendes Ermittlerduo
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften. Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.