Eine Liebesgeschichte mit unglaublichem Ende

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madame klappentext Avatar

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Leseeindruck: Man kommt sofort rein in die Geschichte. Rachels Verzweiflung nach dem Unfall ist sehr gut zu spüren. Genauso wie ihre Verzweiflung, als sie in einem für sie fremden Leben erwacht. Eines kann ich verraten, ohne zu spoilern: Wir haben es nicht mit einem übernatürlichen oder magischen Phänomen zu tun. Das macht die Sache aber noch interessanter. Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich dachte: Wie kann das denn jetzt sein? Dies war auch der Aspekt, der mich an dem Buch am meisten gefesselt hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Rachel ausgeht, Seite um Seite wird man neugieriger.
Auf der anderen Seite ist es eine unglaublich schöne Liebesgeschichte. Klar, man merkt von der ersten Seite an, in welche Richtung sich die Dreiecksbeziehung zwischen Rachel, Matt und Jimmy entwickeln wird, aber der Weg dorthin ist gepflastert mit vielen unvorhegesehenen Wendungen. Die Geschichte spielt im Dezember, eine passende Zeit wie ich finde, die Kälte und Dunkelheit tragen gerade zu Beginn der Geschichte viel zur Stimmung bei. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch nochmal eine andere Wirkung auf einen hat, wenn man es selbst in der dunklen Jahreszeit liest.

Fazit: In erster Linie eine tolle Liebesgeschichte, die uns lehrt, den Augenblick zu schätzen. Eine leichte Lektüre, die einen in seinen Bann zieht. Mir hat die Geschichte gut gefallen und bis jetzt habe ich auch noch nichts vergleichbares gelesen. Einen Stern Abzug gibts für die Charakterentwicklung, die nicht viel Überraschendes bot. Tja und das Ende hat es auch in sich. Da muss jeder selbst entscheiden, wie er das findet. Grausam schön trifft es vielleicht am besten. Mich hat es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen.