Auf ein Neues - immer gut?

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Zu Beginn war ich etwas skeptisch, da der Leseeindruck doch zumindest für mich eine eher pessimistische Einstellung zum Buch vermittelte.

Die Hauptperson Chris scheint ein wahrlicher Pechvogel zu sein. Alles, was er beginnt oder für sich vorhat, artet in einem Unglück oder zumindest in einem kleinen Chaos aus. Für Chris scheint wohl nie die Sonne des Glücks zu lachen. Ständig findet er sich in einem weitern Schlamassel wieder, dem es sich zu entziehen heißt. Dies bezieht sich auf jeglichen Bereich seines Lebens, ob Beziehung, Hobby, Elternhaus, Schule, .. immer ist das Chaos vorprogrammiert. Dann kurz vor seinem 40. Geburtstag passiert das Unglaubliche. Er erhält noch einmal eine zweite Chance. Doch wollte er diese? Er kann sich nicht so recht entscheiden, muss aber dann wohl mit seinem "Glück" leben und noch einmal bei seinen "Sweet sixteen" beginnen. Den ganzen Schulstress, Studiumsstress, Beziehungsstress auf ein Neues! Noch einmal die Chance alles besser zu machen, mit dem Wissen, was in Zukunft teilweise passieren wird. Ein Vorteil, den er stellenweise recht gut in seinem neuen Leben ausbauen kann. Aber manchmal klappt es auch nicht so gut, die schlimmsten Miseren kann er aber überspringen bzw. umgehen. Tja, aber ob das wohl eine gute Art zu  leben ist und ob Chris sein schreckliches, langweiliges und pechsträniges Leben in ein tolles und überglückliches Leben umwandeln kann, das verrat ich hier natürlich nicht.

Meine Erkenntnis ist aber: Nicht alles, was man gedenkt bei der 2. Chance besser zu machen, wird dadurch auch wirklich besser! ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/wink_smile.gif)

\>\> Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz . \