Eine Abwechselung für Jung und Junggebliebene!

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aquaman20 Avatar

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Als ich die beiden Bücher von "Die Crew - Die Rückkehr zum 9.Planeten" ausgepackt hatte und aus der Hülle entfernte, gefiel mir auf Anhieb die schöne Darstellung der beiden Bücher und auch über die Qualität der Bücher und die Aufmachung war ich begeistert. Aus meiner Jugend kannte ich dieses Format, aber eher als billige Taschenbücher, die schnell auseinanderfielen bei der Benutzung. Diese beiden Bücher machten den Eindruck nicht und sehen nach dem Gebrauch trotzdem fast wie neu aus. Was mich hier außerdem begeistert, ist die Tatsache, dass man sich zwischen einer Solomission und einer Teamversion entscheiden kann. Bei beiden Bücher dreht es sich um die gleiche Mission, jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven (einmal von Cim und zum anderen von Prosper), so dass man die Geschehnisse aus zwei Blickwinkel erleben kann. Um in die Geschichte schnell einzutauchen und für Leser*innen, die diese Art des Lesens zum ersten Mal ausprobieren, werden auf den ersten Seiten eine gute Einführung in die technische wie auch in die Crew der Galathea (Raumschiff) gegeben. Wenn man sich dann in das Abenteuer rund um einen rätselhaften Planeten begibt und die Entscheidungen nach seiner Meinung trifft, kommt man zu interessanten und nicht immer erwarteten Ergebnisse. Das Thema ist gut getroffen und die Umsetzung finde ich sehr passend. Neben einem guten Schreibstil, sind die Figuren auch gut getroffen und aufgrund ihrer unterschiedlichen Backgrounds und Typen, die sehr gut getroffen und authentisch sind, wird die Geschichte lebendig und nicht monoton. Die Technik immer im Buch zu einer neuen Seite bzw. Abschnitt zu blättern in Abhängigkeit deiner Entscheidung, war ein Hauptgrund dieses Buch zu lesen, da damit eine gewisse Spannung und Aktivität einhergehen. Auch wenn man mal scheitert, kann man wieder loslegen und evtl. die Geschichte komplett anders erleben. Daher kann ich es nur jedem Leser*in empfehlen, die mal eine andere Art von Buch kennenlernen möchten und auch als Jungebliebener die Kinder- und Jugendzeit nochmals zu erleben.