Thema: gut - Umsetzung: mangelhaft

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
leseliebe2025 Avatar

Von

Das Buch ist ein Hardcover mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Das Cover farbgewaltig und wirkt, passend zum Titel, wie mit viel Enthusiasmus gemalt.

Die Geschichte von drei Geschwistern und ihren Leidenschaften, die unterschiedlicher nicht sein können, erzählt aus der Sicht des jüngsten Sohnes.

Der Klappentext verspricht ein erzählerisches Feuerwerk, für mich war es alles, aber kein Highlight.
Das Kernthema ist gut, aber die Umsetzung war für mich schwer zu ertragen.

Die Geschichte beginnt unaufgeregt mit der Fahrt zum jährlichen Geburtstag eines (toten) Schriftstellers, in ein kleines englisches Dorf. Soweit so gut.

Schnell wird mir jedoch das ständige Abschweifen in irgendwelche unverständlichen Fantasien zu viel. Es langweilt mich irgendwann, muss mich immer wieder motivieren, weiter zu lesen. Dann kommen wieder ein paar Seiten interessante Momente, bis es für mich zum absolut schwachsinnigsten Plot Twist im ganzen Buch kommt. Spätestens da hat mich der Autor komplett verloren.
Es ärgert mich, weil das Thema eigentlich gut ist, aber diese unnötigen Slapstick-Momente und an den Haaren herbeigezogen Plot Twists, hinterlassen bei mir, beim zuklappen des Buches leider nur ein “Halleluja, das Elend hat ein Ende!”