Emotionales Buch

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anni und ihre welt Avatar

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Die Protagonistin hat sich selbst durch einen Unglücksfall bereits aufgegeben und möchte durch einen Urlaub in der Heimat ihres Vaters der gewohnten Umgebung entfliehen. Sie erhofft sich nicht sehr viel davon, aber möchte auch endlich mal wieder ihre geliebte französische Großmutter, die schon sehr alt ist und wohl nicht mehr lange leben wird, restliche Familie sehen. Sie muss sich allerdings unerwartet mit einem Mieter das Haus ihrer Großmutter teilen und ist alles andere als begeistert davon.
Dadurch, dass die Großmutter sich mit ihr identifiziert, gibt sie ihr ihr Tagebuch zu lesen und damit auch einen Auftrag, der mit einem Familiengeheimnis zu tun hat. Die Geschichte ist mit Ereignissen aus den letzten Monaten des 2. Weltkrieges verknüpft.
Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und wechselt zwischen der Gegenwart und den Geschehnissen während des zweiten Weltkrieges hin und her. Das Einzige was ich nicht so authentisch fand, aber das Leseerlebnis verbessert hat, war der Schreibstil des Tagebuchs. Es war nicht unbedingt wie ein Tagebuch, sondern eher erzählend geschrieben. Die Taschentücher habe ich am Ende noch gebraucht, weil es sehr emotional wurde.