coole Idee, aber super unübersichtlich und verwirrend ^^

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liz 2910 Avatar

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„Sie waren in meiner Erinnerung. Aber ich weiß, dass sie auch in seine reisten. Wie ist das möglich? Es war doch alles Teil meiner Erinnerung. So verwirrend!“
S. 130

Der Titel des Buches hat mich direkt begeistert und neugierig gemacht, von dem Autor kenne ich bisher noch nichts. Auch das Cover mag ich sehr gerne und hatte eine Art Schauergeschichte erwartet. In dem Buch geht es um Pat, eine Spezialagentin die damit beauftragt wird die Umstände eines Todes zu untersuchen. Hierfür sucht sie die Witwe auf Mary Shelley, eine Autorin. Das Buch beginn 1822 in Italien. Doch mit Hilfe der visionären Kunst der Erinnerungsreise landet Pat bald in anderen Zeiten und Ländern, auf den Spuren des verstorbenen Percy Bysshe Shelley.

Das Buch hat unheimlich viele Figuren, die Namen sind teilweise sehr ähnlich und ich habe leider immer wieder den Überblick verloren. Pat reist mit Hilfe von Marys Erinnerungen (und auch denen anderer Protagonisten) und erlebt diese Moment dann, als wäre sie dabei. Die Handlung ist sehr sprunghaft, teilweise dann aber auch zäh. Ich fand das Buch leider furchtbar verwirrend und habe immer wieder die Orientierung verloren. Auch wenn ich es bis zum Ende durchgelesen habe, kann ich nicht behaupten verstanden zu haben, was genau jetzt eigentlich passiert ist. Die Stimmung ist durchgehend eher düster, mit kleinen Lichtblicken, weil Pat schon ein ziemlich toller und auch humorvoller Charakter ist, so auch ihr geheimnisvoller Begleiter, der hin und wieder in Tiergestalten auftaucht. Allerdings sorgt auch der wieder für Verwirrung, denn wer genau ist er, wie stehen sie zueinander und wie funktioniert das Ganze eigentlich? Auch zu Pat bleiben super viele Fragen offen und ihrer ganzen Mission.
Ich würde das Buch keineswegs als schlecht abheften – das Konzept hat nur bei mir einfach nicht funktioniert. Die Idee mit den Erinnerungsreisen finde ich persönlich ziemlich spannend, weswegen mich das Buch ja auch gelockt hat. Andere Leser kommen hier bestimmt besser zurecht :)

„Wenn sie nicht will, dass ich weiß, was er vielleicht will, dass ich weiß… aber will, dass ich weiß, was er nicht will, dass ich weiß… dann schaue ich es mir am besten einfach an, meinst du nicht?“
S. 160