Hochspannung pur

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lisbethsalander Avatar

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Von mir sehnlichst erwartet, der dritte Teil der Reihe um Tom Babylon, Ermittler der Berliner Kripo. Marc Raabe hat hier wieder ein unglaubliches Meisterwerk präsentiert, das man kaum aus der Hand legen mag. Ein internationaler Rockstar bekommt im Rahmen eines Konzertes auf der Openair Location Waldbühne im Westen der Hauptstadt, einen mysteriösen Umschlag überreicht, am nächsten Tag wird er ermordet aufgefunden, noch dazu in einem Gästehaus der Berliner Polizei. Was verbirgt sich dahinter? Es wird auf Hochtouren ermittelt! Tom wird alsbald vom Fall abgezogen, da seine Frau offenbar in den Mord verwickelt zu sein scheint. Als Anne aber ein Alibi präsentiert, steht Babylon selbst im Focus. Marc Raabe erzählt auf zwei Zeitschienen, wir bekommen immer wieder Einblicke in die Vergangenheit, Toms Kindheit, im Jahre 1989, kurz vor der Grenzöffnung. Wieder spielt Viola, Toms kleine Schwester, eine Rolle, wie in den beiden Bänden zuvor. Die Rückschau hat mir besonders gut gefallen, ich fand diesen dritten Teil fast noch spannender als die beiden Vorgänger! Wieder hat mich das Berliner Lokalkolorit unglaublich begeistert. Außerdem ist Babylon ein Charakter mit Ecken und Kanten, den man einfach mögen muss! Das ganze endet mit einem spannenden Cliffhanger, so dass wir wohl als Leser auf den nächsten Fall gepannt sein dürfen! Hoffentlich müssen wir nicht zu lange warten!