Der verborgene Schatz der Themse
Bo lebt zur Zeit des ersten Weltkriegs am südlichen Ufer der Themse in der Nähe der Battersea Bridge. Oft sucht sie bei Ebbe im Schlamm der Themse nach Schätzen, wie andere Mudlarker, hier Schlammschwalben genannt, auch. Alle in der Hoffnung, etwas besonders Wertvolles zu entdecken. Eines Tages entdeckt sie eine glitzernde Münze, der Fluss scheint zu ihr zu sprechen, sie hat Visionen und lernt Billy River kennen. Ihr bester Freund Eddie aus der Nachbarschaft, teilt das Hobby und wird sich später noch als wirklich guter Freund erweisen.
Mir gefällt der plastische Schreibstil von Jessie Burton, der das Kopfkino in Gang setzt, das Erzählte wird erlebbar. Die Kapitel haben eine gute Länge und trägt so dem eigenem Leserhythmus Rechnung.
Die Geschichte selbst ist spannend und turbulent, die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Probleme einer Familie, in der der Vater fehlt, dessen Stelle nun von dem 18jährigen Bruder Harry eingenommen wurde, der zudem in den Krieg ziehen muss, wurden realistisch beschrieben. Kinder mussten damals schnell erwachsen werden. Die Lebensumstände der damaligen Zeit sind meiner Meinung nach gut beschrieben und wirken authentisch. Der Krieg findet ausreichend Erwähnung, gipfelt aber nicht in der Beschreibung blutiger Schlachten. In der Geschichte geht es aber auch um Trauer, Verlustängste und wirklichen Verlust. Das Buch hält auch noch eine Überraschung parat, die man zu Beginn nicht erwartet, jedoch erahnt man, was passieren könnte. Das wird von der Autorin geschickt erzählt, mir hat es gefallen.
Alles in allem ein lesenswertes Abenteuer mit Magie, viel Raum für Freundschaften, welches auch zum Nachdenken anregt.
Mir gefällt der plastische Schreibstil von Jessie Burton, der das Kopfkino in Gang setzt, das Erzählte wird erlebbar. Die Kapitel haben eine gute Länge und trägt so dem eigenem Leserhythmus Rechnung.
Die Geschichte selbst ist spannend und turbulent, die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Probleme einer Familie, in der der Vater fehlt, dessen Stelle nun von dem 18jährigen Bruder Harry eingenommen wurde, der zudem in den Krieg ziehen muss, wurden realistisch beschrieben. Kinder mussten damals schnell erwachsen werden. Die Lebensumstände der damaligen Zeit sind meiner Meinung nach gut beschrieben und wirken authentisch. Der Krieg findet ausreichend Erwähnung, gipfelt aber nicht in der Beschreibung blutiger Schlachten. In der Geschichte geht es aber auch um Trauer, Verlustängste und wirklichen Verlust. Das Buch hält auch noch eine Überraschung parat, die man zu Beginn nicht erwartet, jedoch erahnt man, was passieren könnte. Das wird von der Autorin geschickt erzählt, mir hat es gefallen.
Alles in allem ein lesenswertes Abenteuer mit Magie, viel Raum für Freundschaften, welches auch zum Nachdenken anregt.